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Eintracht Ahaus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
SV Eintracht Ahaus
Vereinswappen
Basisdaten
Name Spielverein Eintracht
Ahaus 1908 e. V.
Sitz Ahaus, Nordrhein-Westfalen
Gründung 1908
Farben Rot / Weiß
Präsident Stefan Kappenstiel
Vorstand Ralf Brüning
Website www.eintracht-ahaus.com
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Frank Wegener
Spielstätte Augenklinik Ahaus Arena
Plätze 5000
Liga Westfalenliga 1
2024/25 2. Platz   (Landesliga Westfalen 4)
Heim
Auswärts

Eintracht Ahaus (offiziell: Spielverein Eintracht Ahaus 1908 e. V.) ist ein Fußballverein aus Ahaus in Nordrhein-Westfalen.

Der Verein wurde am 18. September 1907 als Ahauser Ballspielclub gegründet. Das erste Spiel der Vereinsgeschichte fand erst 1908 gegen eine Mannschaft aus Rheine statt. Aus diesem Grund zählt das Jahr 1908 als Gründungsjahr. 1920 trat der Verein dem Westdeutschen Spiel-Verband bei. Vier Jahre später fusionierte der Ballspielclub mit einem namentlich nicht bekannten Verein zur Ahauser Spielvereinigung 08. Im Jahre 1934 wurden alle Ahauser Sportvereine zum Turn- und Sportverein 1892 Ahaus vereinigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde daraus der heutige Spiel-Verein Eintracht 08 Ahaus.[1]

1953 gelang der Eintracht erstmals der Aufstieg in die Landesliga, damals die höchste Amateurliga in Westfalen. Zwei Jahre später folgte der Abstieg in die Bezirksklasse, ehe 1966 der erneute Sprung in die Landesliga gelang. Im Jahre 1968 gelang den Ahausern der Aufstieg in die 1956 eingeführte Verbandsliga Westfalen. Nach einem siebten Platz in der Aufstiegssaison 1968/69 folgte 1971 der Abstieg in die Landesliga. 1973 ging es herunter in die Bezirksliga, ehe 1976 mit dem Abstieg in die Kreisliga der sportliche Tiefpunkt erreicht wurde.

Es folgten weitere Landesligagastspiele zwischen 1982 und 1984 und von 1994 bis 1996. In der Saison 2009/10 schaffte die Eintracht als Bezirksligameister die Rückkehr in die Landesliga Westfalen, nachdem die Eintracht in den vorangegangenen 14 Bezirksligajahren neunmal Vizemeister wurde.[2] 2025 wurde die Eintracht Vizemeister der Landesliga hinter dem FC Nordkirchen. In der Aufstiegsrunde zur Westfalenliga verloren die Ahause zunächst mit 2:5 gegen den FC Kaunitz, schafften dann aber nach einem 2:1 gegen Borussia Dröschede doch noch den Aufstieg.

Persönlichkeiten

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Grün unterlegte Platzierungen kennzeichnen einen Aufstieg.

SaisonKl.LigaPlatz (von)SUNTorePunkte
2002/037Bezirksliga Staffel 112. (16)187569:3361
2003/047Bezirksliga Staffel 114. (16)1461054:4148
2004/057Bezirksliga Staffel 112. (16)147968:4249
2005/067Bezirksliga Staffel 112. (16)166857:3254
2006/077Bezirksliga Staffel 113. (16)1621272:4650
2007/087Bezirksliga Staffel 112. (16)1510562:3655
2008/098  1Bezirksliga Staffel 117. (16)1191044:4142
2009/108Bezirksliga Staffel 111. (16)1810257:1864
2010/117Landesliga Staffel 46. (16)138967:5347
2011/127Landesliga Staffel 47. (16)1361163:6345
2012/137Landesliga Staffel 47. (16)1461052:4448
2013/147Landesliga Staffel 47. (16)1361157:4645
2014/157Landesliga Staffel 46. (16)138961:4847
2015/167Landesliga Staffel 47. (16)1251143:4541
2016/177Landesliga Staffel 46. (16)1210846:4046
2017/187Landesliga Staffel 47. (16)1181142:4441
2018/197Landesliga Staffel 44. (16)176776:4557
1 
Durch die Einführung der 3. Liga war die Bezirksliga nur noch achtklassig.

Einzelnachweise

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  1. Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. AGON-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9.
  2. SV Eintracht Ahaus. Tabellenarchiv.info, archiviert vom Original am 14. April 2021; abgerufen am 10. Mai 2019.