Elisabeth Holz-Averdung

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Elisabeth Holz-Averdung (* 13. Mai 1911 in Berlin; † 30. Januar 1970 ebenda) war eine deutsche Malerin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elisabeth Holz-Averdung studierte von 1929 bis 1933 an der Staatlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete seitdem in Berlin als freischaffende Malerin. Aus dem Januar 1932 ist ein von ihr gestaltetes Titelblatt des Heftes 4 der Zeitschrift UHU bekannt.[1] In der DDR war Elisabeth Holz-Averdung unter anderem 1951/1952 in Berlin auf der hochrangig besetzten Ausstellung „Künstler schaffen für den Frieden“ im Museumsbau am Kupfergraben und 1953 und 1958/1959 auf den Deutschen Kunstausstellungen in Dresden vertreten. Sie schuf in ihrer DDR-Zeit eine Anzahl von Porträts, u. a. von Fritz Duda, Michael Niederkirchner, Rosa Thälmann und Ludwik Turek sowie Stillleben und Landschaftsbilder. Das von ihr 1953 gezeigte Tafelbild „Verdiente Ärztin des Volkes Dr. Helga Wittbrodt“ wurde damals in der SED-Zeitschrift „Einheit“ gerügt, weil die Schatten und farbigen Nuancen ihres Arztmantels „in ausgesprochenen Schmutztönen auf das Bild gespachtelt“ seien. „Es handelt sich hier nicht um ein technisches Problem, sondern um ein ideologisch-ästhetisches.“[2]

Elisabeth Holz-Averdung war mit dem Maler Joe Averdung (1903–1997) verheiratet.[3]

Darstellung Elisabeth Holz-Averdungs in der bildenden Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abraham Pisarek: Mehrere Fotos von Elisabeth Holz-Averdung, u. a. Elisabeth Holz-Averdung mit Mann beim Betrachten von Bildern.[4]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Malerei (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pioniere begrüßen Rosa Thälmann (Tafelbild, Öl, 1953; ausgestellt 1953 auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung)[5]
  • Stillleben (Tafelbild, Öl; ausgestellt 1958/1959 auf der Vierten Deutschen Kunstausstellung)[6]
  • Ein Sommertag (Tafelbild, um 1965)[7]
  • Ludwig Turek (Tafelbild, Öl; ausgestellt 1958/1959 auf der Vierten Deutschen Kunstausstellung)[8]

Buchillustrationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leo Menter: Ludwig Börne. Meister des Wortes und Kämpfer für Recht und Freiheit. Biographie. Kongress-Verlag, Berlin, 1954 (Reihe „Deutsches Erbe“)
  • Elfriede Brüning Damit du weiterlebst. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.pinterest.de/pin/288652657367228463/(abgerufen 18. Mai 2021)
  2. Einheit, Berlin, 1953, S. 915
  3. Leo Piotracha: Lexikon Künstler in der DDR – eine kritische Betrachtung. In: Das Blättchen, 13. Jahrgang, Nummer 12, 21. Juni 2010
  4. http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/88931302/df_pk_0001759_011
  5. http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30121980/df_hauptkatalog_0211370_015
  6. http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30125335/df_hauptkatalog_0211851_004_001
  7. http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33007342/df_hauptkatalog_0162900
  8. http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30125334