Erich Binder (Musiker)

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Erich Binder (* Dezember 1947 in Wien) ist ein österreichischer Violinist, Pianist und Dirigent.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erich Binder war von 1954 bis 1956 Mitglied der Wiener Sängerknaben. Anschließend studierte an der Musikhochschule in Wien Violine, Klavier, Orgel, Gesang, Komposition und Orchesterleitung bei Hans Swarowsky. Er war bereits während des Studiums als Korrepetitor in den Gesangsklassen von Elisabeth Radó und Christl Mardayn, an der gleichen Hochschule tätig. Nach dem Studium hatte Binder Konzertmeisterpositionen im Bregenzer Orchester, im Orchester der Wiener Volksoper, als Erster Konzertmeister bei den Bayreuther Festspielen, den Wiener Philharmonikern und beim NDR-Sinfonieorchester Hamburg. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre begann er verstärkt als Dirigent zu wirken. Inzwischen umfasst sein Repertoire, mehr als 60 Opern und etwa 300 symphonische Werke.

Er wurde 1981 mit dem Dr. Karl-Böhm-Preis für junge österreichische Dirigenten in Salzburg ausgezeichnet, der nur viermal vergeben wurde.[1] Außerdem erhielt er den Sonderpreis der Alban-Berg-Stiftung und einen Dirigiervertrag mit der Wiener Staatsoper. Er dirigierte u. a. die Wiener Philharmoniker im Abonnementkonzert, das London Philharmonic Orchestra und Opernvorstellungen an der Wiener Staatsoper (darunter die Premiere von Faust in der Inszenierung von Ken Russell, 1985) an der Bayrischen Staatsoper und an der Mailänder Scala und Konzerte in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, England, Australien und Japan.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Studien zur Wiener Geschichte: Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien (Memento des Originals vom 6. Juni 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.cyclopaedia.net (abgerufen am 3. Juni 2014)