Erkrath-Unterfeldhaus

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Haus Unterbach - Vorderseite
Rückseitiger Wachturm von Haus Unterbach

Unterfeldhaus ist der kleinste der drei Stadtteile Erkraths im Kreis Mettmann. Erst seit 1970 gibt es Unterfeldhaus in seiner heutigen Form.

Unterfeldhaus war bis 1975 Teil des Erkrather Stadtteils Unterbach, das im Zuge der kommunalen Neugliederung Nordrhein-Westfalens in die Stadt Düsseldorf eingegliedert wurde. Diese Trennung hat sich aber nie kulturell und kirchlich manifestiert. Das praktizierte Leben gestaltet sich immer noch wie in einem einheitlichen Stadtteil. Zumal Unterbach sich durch eine gewisse räumliche Abgeschiedenheit zu Düsseldorf einen dörflichen und eigenständigen Charakter erhalten hat und gemeinsam mit Unterfeldhaus durch ein reges Vereins- und Karnevalsleben gekennzeichnet ist, welches auch heute noch bis nach Alt-Erkrath hineinragt. So ist der traditionelle Karnevals-Sonntagsumzug in Unterbach auch immer ein Umzug für den Erkrather Bürger gewesen (und ist es immer noch, obwohl sich in Alt-Erkrath seit einigen Jahren ein eigenständiger Karnevalsumzug etabliert hat, der regelmäßig am Samstag der Vorwoche stattfindet). Zudem besuchen die Unterbacher Schüler die weiterführenden Schulen von (Alt-)Erkrath, auch der Sportverein SC Unterbach hat seine Heimspielstätte im benachbarten Unterfeldhaus.

Unterfeldhaus ist heute durch Einfamilien- und Reihenhäuser sowie durch Eigentumswohnungen geprägt und hat mit dem Neuenhausplatz ein kleinstädtisches Zentrum.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel Erkrath

Vormals bestand Unterfeldhaus lediglich aus einer zusammenhängenden Bebauung entlang des Millrather Weges, der damals noch entlang der heutigen Straße Maiblümchen führte und wenigen kurzen Nebenstraßen. Ansonsten entstand der gesamte Stadtteil innerhalb eines Jahrzehnts. Für diese Entwicklung stand der damalige Erkrather Stadtdirektor Albert Peters, weshalb Unterfeldhaus im Volksmund auch Petershausen genannt wurde. Hier befindet sich auch das größte Industrie- und Gewerbegebiet der Stadt, welches an den Bundesautobahnen 3 und 46 liegt.

Ursprünglich gehörte die Flurfläche Unterfeldhaus (der Name leitet sich vom Hof Velthusen, erstmals erwähnt 1218, ab) zum Rittergut Haus Unterbach (erstmalige Erwähnung 1169). Das Haus Unterbach befindet sich allerdings nicht im (Düsseldorfer) Unterbach, sondern vis-à-vis auf der anderen Straßenseite im (Erkrather) Unterfeldhaus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 51° 12′ N, 6° 55′ O