Ernst Ludwig II. (Sachsen-Meiningen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ernst Ludwig II. von Sachsen-Meiningen (* 8. August 1709 in Coburg; † 24. Februar 1729 in Meiningen) war von 1724 bis 1729 Herzog von Sachsen-Meiningen.

Herzog Ernst Ludwig II. von Sachsen-Meiningen

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Ludwig II. war ein Sohn des Herzogs Ernst Ludwig I. von Sachsen-Meiningen und dessen Gemahlin Prinzessin Dorothea Maria von Sachsen-Gotha-Altenburg. Er wurde nach dem Tode seines älteren Bruders Joseph Bernhard am 22. März 1724 Erbprinz und folgte seinem Vater als Herzog von Sachsen-Meiningen am 24. November 1724.

Ernst Ludwigs Vater hatte für sich und seine Nachkommen das Erstgeburtsrecht im Land eingeführt und als Vormund für seinen Erstgeborenen seinen Bruder Friedrich Wilhelm sowie Herzog Friedrich II. von Gotha bestimmt. Damit hatte er seinen Halbbruder Anton Ulrich wissentlich übergangen und erneute Zwistigkeiten in der Fürstenfamilie provoziert. Anton Ulrich prozessierte gegen diese Regelung.

Ernst Ludwig II. starb 1729 ein Jahr vor Erreichen seiner Volljährigkeit. Nachfolger als Herzog von Sachsen-Meiningen wurde sein jüngerer Bruder Karl Friedrich.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hannelore Schneider: Das Herzogtum Sachsen-Meiningen unter seinen ersten Herzögen. In: Verona Gerasch (Red.): Beiträge zum Kolloquium: 300 Jahre Schloss Elisabethenburg (= Südthüringer Forschungen. Bd. 27, ISSN 0585-8720). Staatliche Museen, Meiningen 1994, S. 12–19.
  • Ludwig Hertel: Meiningische Geschichte von 1680 bis zur Gegenwart (= Schriften des Vereins für Sachsen-Meiningische Geschichte und Landeskunde. Heft 47, ZDB-ID 513329-4 = Neue Landeskunde des Herzogtums Sachsen-Meiningen. Heft 10). Gadow & Sohn, Hildburghausen 1904, Digitalisat.
VorgängerAmtNachfolger
Ernst Ludwig I.Herzog von Sachsen-Meiningen
1724–1729
Karl Friedrich