Erwerbsquote

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Die Erwerbsquote bezeichnet den Anteil der Erwerbspersonen (Erwerbstätigkeit plus Erwerbslose) an der Wohnbevölkerung. Sie unterscheidet sich von der Beschäftigungsquote, die nur Personen erfasst, die Arbeit haben.[1]

Erwerbspersonen und Erwerbstätige in Deutschland - in % der Bevölkerung

Je nach Referenzbevölkerung wird unterschieden zwischen:

  • Bruttoerwerbsquote: Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Wohnbevölkerung.
  • Standardisierte Erwerbsquote: Anteil der Erwerbspersonen an der Wohnbevölkerung ab einem bestimmten Mindestalter (in der Regel 15 Jahre).
  • Nettoerwerbsquote: Anteil der Erwerbspersonen an der Wohnbevölkerung in einem erwerbsfähigen Alter (in der Regel 15 Jahre bis gesetzliches Rentenalter).

Berechnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

\mathrm{Erwerbsquote} = \frac{\mathrm{(Erwerbst\ddot atige+Erwerbslose)}}{\mathrm{Bev\ddot olkerung\;insgesamt}} \cdot 100 %
\mathrm{Erwerbst\ddot atigenquote} = \frac{\mathrm{Erwerbst\ddot atige}}{\mathrm{Bev\ddot olkerung\;insgesamt}} \cdot 100 %

Erwerbsquote in Deutschland von 2000 bis 2014 (in Prozent)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

00 52,2 %
01 51,9 %
02 52 %
03 52 %
04 52,5 %
05 53 %
06 53 %
07 53,2 %
08 53,4 %
09 53,7 %
10 53,6 %
11 53,7 %
12 54 %
13 54,1 %
14 54,3 %

[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erwerbstätigenquote. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 27. Juni 2013.
  2. Erwerbsquote in Deutschland von 1991 bis 2014 (in Prozent). Statista.de, abgerufen am 8. Mai 2016.