Statista

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Statista GmbH
Logo
Rechtsform GmbH
ISIN DE258551386
Gründung 2007
Sitz Hamburg DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Friedrich Schwandt, Tim Kröger
Mitarbeiter 450
Branche Statistik
Website Statista Deutschland

Statista auf dem 106. Deutschen Bibliothekartag 2017 in Frankfurt

Statista ist ein deutsches Online-Portal für Statistik, das Daten von Markt- und Meinungsforschungsinstitutionen sowie aus Wirtschaft und amtlicher Statistik auf Deutsch und Englisch zugänglich macht. Es zählt zu den erfolgreichsten Statistikdatenbanken der Welt.[1] Nach Angaben des Unternehmens befinden sich auf der Plattform über 1.000.000 Statistiken zu über 80.000 Themen aus mehr als 18.000 Quellen.[2] Das Unternehmen gibt an, rund 170 verschiedene Wirtschafts- und Industriezweige mit seinen Inhalten abzudecken.[3]

Leistungsspektrum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden Statistiken und Umfrageergebnisse angeboten und in Diagrammen sowie Tabellen dargestellt. Zielgruppen sind vor allem Geschäftskunden, Lehrende und Forscher. Angebotene Daten gehören beispielsweise zu Werbung, Kaufverhalten oder einzelnen Wirtschaftszweigen. Sie sind 20 Branchenkategorien wie E-Commerce & Versandhandel, Medien & Marketing oder Gesellschaft zugeordnet.

Das Angebot ist überwiegend kostenpflichtig, ein Teil der Statistiken jedoch auch frei zugänglich. Die entgeltlichen Daten bezeichnet Statista selbst als „Premium-Inhalte“ und „entscheidungsrelevante Daten, deren Recherche und Aufbereitung aufwendig ist“.[2] Für die Nutzung der Daten ist in jedem Falle eine Registrierung als Nutzer notwendig, doch sind Ergebnis-Diagramme auch ohne Registrierung sichtbar. Nutzer haben ebenfalls Zugriff auf den Digital Market Outlook, welcher sich auf bevölkerungsstatistische und wirtschaftliche Daten stützt und detaillierte Einblicke in die Entwicklung des digitalen Marktes aufzeigt.

Neben zahlreichen Einzelstatistiken gibt es eine Studiendatenbank, welche über 20.000 Studien bereitstellt. Schließlich bietet das Unternehmen seinen Kunden noch die Möglichkeit, spezifische Untersuchungen über einen Analyse- und Recherchedienst in Auftrag zu geben.[2]

Infografiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende 2011 vertreibt Statista kostenlose Infografiken, die sich überwiegend mit New-Media-Themen wie Smart Devices, mobiles Internet oder Social Media befassen.[4] Wiewohl es sich dabei offensichtlich um eine Marketingmaßnahme handelt, scheint der Service bei den Medien gut anzukommen. Die Grafiken tauchen regelmäßig auf Nachrichtenseiten wie Spiegel Online[5] oder Wirtschaftswoche[6] auf und werden zudem von Tech-Seiten wie Winfuture,[7] ZDNet[8] oder Chip[9] verwendet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde nach eigenen Angaben von zwei Hamburger Start-Up-Unternehmern gegründet und beschäftigt derzeit rund 450 Datenbank-Experten, Redakteure und Statistiker. Die Webseite Statista.com (vormals Statista.org) ist seit Mai 2008 zugänglich.[2] Neben dem deutschsprachigen Angebot bietet Statista seit September 2011[10] seine Daten unter www.statista.com auch in englischer Sprache an und verfügt über ein Büro in New York. Auch nach Frankreich, Spanien und China möchte sich das Unternehmen in naher Zukunft ausbreiten.[11]

Zu den Partnern des Portals zählen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Institut für Demoskopie Allensbach, das EHI Retail Institute, die Wirtschaftsauskunftei Creditreform und die Verlagsgruppe Handelsblatt.[2]

Laut Homepage wurde Statista 2008 zum Start-Up des Jahres[12] gekürt und zählte im selben Jahr zu den Gewinnern des Financial Times Deutschland Gründerwettbewerbs „Enable to Start“. 2010 war das Unternehmen „ausgewählter Ort 2010“ bei der Initiative „Deutschland Land der Ideen“.[13] Außerdem wurde es mit dem europäischen Red Herring Preis 2010 ausgezeichnet.[14] 2012 wurde Statista in der Kategorie Aufsteiger für den Deutschen Gründerpreis nominiert[15] und 2014 vom Library Journal zur Besten Datenbank gewählt[16].

Im Jahr 2016 gab es 1.000.000 registrierte Kunden. Monatlich wird die Webseite knapp 7 Millionen mal besucht. Seit der Expansion in die Vereinigten Staaten stieg der jährliche Umsatz des Unternehmens auf 14 Millionen Euro an.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statista: Balken, die die Welt beschreiben
  2. a b c d e Über Statista
  3. brahms-kontor.de; Statista erweitert Flächen am Hamburger Standort BRAHMS KONTOR
  4. Statista Infografikseite
  5. Spiegel Online, Infografik: Werbeumsätze US-Zeitungen, US-Magazine, Google.
  6. Wirtschaftswoche, Infografik: Weltweiter Absatz von Nintendo-Konsolen.
  7. WinFuture, Infografik: Umsatzanteile von Apple.
  8. ZDNet, Infografik: Marktanteile der Tabet-Betriebssysteme.
  9. Chip (Memento des Originals vom 27. Dezember 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.chip.de, Infografik: Top 20 App-Charts in Deutschland.
  10. Pressemitteilung Statista@1@2Vorlage:Toter Link/de.statista.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 56 kB) vom 12. September 2011.
  11. a b FOCUS-Magazin: Der Herr der Daten
  12. Deutsche Startups
  13. Deutschland Land der Ideen (Memento des Originals vom 12. Februar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.land-der-ideen.de
  14. Red Herring
  15. Deutscher Gründerpreis (Memento des Originals vom 6. Februar 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutscher-gruenderpreis.de
  16. Best Databases 2014