EuPIA

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EuPIA ist der Europäische Verband der Druckfarbenhersteller. Er wurde 2003 gegründet und ist ein Teil der Europäischen Vereinigung der Lack-, Druckfarben- und Künstlerfarbenindustrie (CEPE). EuPIA vertritt die wirtschaftlichen Interessen von mehr als 80 Herstellern von Druckfarben und -lacken gegenüber politischen Institutionen sowie Lieferanten, Kunden, Wissenschaft und den Medien.

Die Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EuPIA-Mitglieder sind Druckfarben-Hersteller, die zugleich Mitglieder des europäischen Lack- und Druckfarbenverbandes CEPE sind. Viele Mitgliedsfirmen sind mittelständisch strukturiert, obwohl auch international agierende Firmen zu den Mitgliedern von EuPIA zählen.

Der Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der EuPIA-Vorstand legt die politischen Ziele der Verbandsarbeit fest. Der Vorstand besteht aus von den ordentlichen Mitgliedern gewählten Geschäftsführern der Mitgliedsfirmen. Darüber hinaus benennen die nationalen Mitgliedsverbände bis zu vier weitere Vorstandsmitglieder. Der Vorstand wählt einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.

Das Management-Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Management-Team leitet das Alltagsgeschäft bei EuPIA. Es besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem EuPIA-Geschäftsführer. Spezielle Ausschüsse und Arbeitsgruppen befassen sich mit Themenbereichen wie Technologien/Gesetzgebung, Public Relations und Marktinformationen.

EuPIA Technische Kommission[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Technische Kommission von EuPIA behandelt alle Themen, die in Zusammenhang mit druckfarbenspezifischen Aspekten der technischen Gesetzgebung stehen, deckt also die Bereiche Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz ab. Die Kommission behandelt ebenso Fragen der Implementierung von REACh in der Druckfarbenindustrie und beteiligt sich an der Organisation von druckfarbenbezogenen Normungsprojekten.

Die Technische Kommission hat zwei nachgeordnete Arbeitsgruppen:

Operational Safety and Risk Assessment (OSRA) – Arbeitssicherheit und Risikobewertung –[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

OSRA erarbeitet Leitfäden für die sichere Herstellung und Entwicklung von Druckfarben mit dem Ziel, Unfälle zu vermeiden.

und

Labelling and Safety Data Sheet (LSDS) – Kennzeichnung und Sicherheitsdatenblätter –[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptaufgabe der LSDS-Gruppe besteht darin, Leitfäden für die Einstufung und Kennzeichnung von Druckfarben entsprechend der geltenden Gesetzgebung zu entwickeln.

Technical Committee "Printing Ink for Food Packaging (PIFOOD) – Technische Kommission "Druckfarben für Lebensmittelverpackungen"[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PIFOOD behandelt alle Aspekte der Entwicklung und Herstellung von Druckfarben, die speziell für Lebensmittelverpackungen auf den Markt kommen. Hier werden industrieinterne Leitfäden und Positionspapiere erstellt, die Bezug auf bestehende oder geplante Gesetze zu Lebensmittelverpackungen nehmen. Zusätzlich hält die Kommission den Kontakt zu den Kunden und Zulieferverbänden aufrecht. PIFOOD ist verantwortlich für die ständige Aktualisierung der Inventarliste der Rohstoffe und Materialien, die für Lebensmittelverpackungen genutzt werden.

Kommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Communications Working Group (CommWG) – Arbeitsgruppe Kommunikation –[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Öffentlichkeitsarbeit der EuPIA wird koordiniert von der Comm WG.

Marktdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EuPIA Statistics Working Group (ESWG) – EuPIA Statistik Arbeitsgruppe –[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ESWG sorgt für die Sammlung sachgemäßer Marktinformationen über die Druckfarbenindustrie.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]