European Investigative Collaboration

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Das "European Investigative Collaborations"-Logo

Die European Investigative Collaborations (EIC) ist ein 2016 gegründetes journalistisches Recherche-Netzwerk, an dem sich neun Medien beteiligen.[1]

Ziel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ziel des Netzwerks ist es länderübergreifende, investigative Recherche zu stärken. In einer Satzung haben sich die Chefredakteure der im EIC zusammengeschlossenen Medien zu völliger Geheimhaltung nach außen, aber totaler Transparenz nach innen verständigt. Die Themen sollen möglichst breit interessieren und werden naturgemäß häufig vor europäischem Hintergrund spielen. Die Veröffentlichung ist zeitlich koordiniert. Dabei steht jedem Journalisten frei, die Recherchen mit dem Hinweis auf das Netzwerk unter eigenem Namen exklusiv in seinem Land zu veröffentlichen.[2]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Partnern des EIC gehören Der Spiegel (Deutschland), Der Falter (Österreich), El Mundo (Spanien), L’Espresso (Italien), Le Soir (Belgien), Mediapart (Frankreich), Newsweek Serbia (Serbien), Politiken (Dänemark) und The Black Sea (Rumänien).[3] Das Netzwerk soll nach und nach um weitere Partner wachsen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. spiegel.de: DER SPIEGEL und acht weitere Redaktionen gründen journalistisches Netzwerk
  2. horizont.net: Der Spiegel gründet europäisches Recherche-Netzwerk
  3. The Black Sea ist das Webprojekt einer Gruppe von Journalisten, Fotografen und Filmregisseuren mit Sitz in Bukarest. (The Black Sea: „Mission“, Abfragedatum: 24. März 2016.)