Evelyn Matthei

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Evelyn Matthei, 2013

Evelyn Rose Matthei Fornet (* 11. November 1953 in Santiago de Chile) ist eine chilenische Ökonomin und Politikerin (UDI).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evelyn Matthei, mit deutschen Wurzeln einer Einwandererfamilie aus Kassel und Angehörige der deutschen Minderheit in Chile, ist die Tochter des Luftwaffengenerals Fernando Matthei und seiner Frau Elda. Sie wuchs teilweise in London auf, besuchte die deutsche Schule und lebte nach dem Putsch in Chile 1973 wieder in London.[1] Sie studierte von 1974 bis 1978 Wirtschaftswissenschaften an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile, wo sie ab 1979 als Professorin tätig war. Zudem hatte sie Positionen in der Wirtschaft inne. Verheiratet ist sie mit dem Ökonomen Jorge Desormeaux.[2]

Unter Präsident Sebastián Piñera war sie bis Juli 2013 Ministerin für Arbeit und Soziales. Im November 2013 trat sie für das Wahlbündnis Alianza por Chile bei den Präsidentschaftswahlen in Chile 2013 an und erreichte mit rund 25 Prozent der Stimmen die Stichwahl im Dezember. In der Stichwahl unterlag Matthei der bereits von 2006 bis 2010 regierenden Michelle Bachelet, die sich mit 62,2 Prozent der Stimmen durchsetzen konnte.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Evelyn Matthei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Ehringfeld: Präsidentschaftswahl in Chile. Duell der Töchter, Spiegel Online vom 14. Dezember 2013, abgerufen am 2. September 2018
  2. Nueve hechos que han marcado la carrera política de Evelyn Matthei auf latercera.com
  3. Neue Zürcher Zeitung: Leichter Sieg und schwierige Aufgabe für Bachelet, 16. Dezember 2013.