Füllwort

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ein Füllwort ist laut Duden ein Wort mit geringem Aussagewert[1], das zum Verständnis des Kontextes nicht notwendig ist.[2] Typische Beispiele sind gar, ja, also und halt.[3]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Füllwörter können weggelassen werden, ohne die Aussage auf der Sachebene zu verändern. Sie dienen manchmal dazu, einen Inhalt emotional zu färben (Modalpartikel) oder einen Vers zu glätten.[4] Füllwörter können zur Verbesserung des Sprachflusses eingesetzt werden. Ungezielt oder übermäßig eingesetzte Füllwörter gelten hingegen als schlechter Stil.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Füllwort – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. duden.de: Füllwort
  2. Der grosse Brockhaus. 18. neu bearbeitete Auflage. Brockhaus, Wiesbaden 1978, Bd. 4, S. 292.
  3. Eine Liste von Wörtern, die oft als Füllwörter verwendet werden, darunter die genannten, gibt Wolf Schneider: Deutsch für Profis. Wege zu gutem Stil. 2. Auflage. Goldmann, München 1984, ISBN 3-442-11536-1, S. 120–122.
  4. Auszug aus Munzinger Online/Duden – Das große Wörterbuch der deutschen Sprache, 4. Auflage, CD-ROM, Bibliographisches Institut GmbH, Berlin 2012.