Fabbenstedt

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Fabbenstedt
Stadt Espelkamp
Koordinaten: 52° 21′ 57″ N, 8° 34′ 42″ O
Höhe: 57 m ü. NN
Fläche: 8,03 km²
Einwohner: 829 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 103 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32339
Vorwahl: 05743
Karte
Lage von Fabbenstedt in Espelkamp

Fabbenstedt ist ein zentraler Ortsteil der ostwestfälischen Stadt Espelkamp in Nordrhein-Westfalen. Fabbenstedt hat ca. 820 Einwohner und liegt im Westen der Stadt Espelkamp. Ortsvorsteher ist August-Wilhelm Schmale (CDU).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wann sich die ersten Menschen in Fabbenstedt niedergelassen haben, ist nicht genau bekannt. Urnenfunde deuten aber auf eine Besiedlung im 1. Jahrtausend unserer Zeitrechnung hin. Es gab zwei Urnenfunde in Fabbenstedt, die beide in die Karolinger Zeit (8. / 9. Jahrhundert) datiert wurden. Zum Ursprung des Namens Fabbenstedt gibt es verschiedene Deutungen. Eine weist auf den möglichen ersten Siedler namens "Fabbe" oder "Vabbe" hin. Mitte des 17. Jahrhunderts taucht der Name "Vabbenstätte" auf.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum 31. Dezember 1972 war Fabbenstedt eine selbstständige Gemeinde im Kreis Lübbecke und gehörte zum Amt Alswede. Am 1. Januar 1973 wurde der Ort nach Espelkamp eingemeindet.[1]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Fabbenstedt gibt es ein reges Vereinsleben. Zu den größeren Vereinen im Ort zählen der Sportverein VfB Fabbenstedt sowie der Schützenverein Fabbenstedt. Zur Koordination der Vereinsaktivitäten wurde die „Dorfgemeinschaft Fabbenstedt e.V.“ gegründet. Sie organisiert auch den seit 1981 jährlich im November stattfindenden Fabbenstedter Heimatabend.

Zu den Besonderheiten Fabbenstedts zählen noch die beiden kleinen Fabbenstedter Museen. Seit etwa 1999 gibt es die Ausstellung „Einkaufen vor fünfzig Jahren“ in einem Nebengebäude der Alten Fabbenstedter Schule, die heute als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wird. Hier wurde wieder aufgebaut, was früher zum ländlichen Alltag gehörte: ein Dorfladen. Eigentlich sind es zwei Läden, die in dem Museumsraum ihren Platz fanden: die Kolonialwarenhandlung Carl Horstmann und das Manufakturwarengeschäft Wilhelm Brune. Seit 2005 gibt es in einem Klassenraum des Schulgebäudes die Dauerausstellung „Alte Fabbenstedter Schule“ mit Schulbänken, Kartenständer und anderem Mobiliar sowie Zeugnissen, Klassenbüchern, vielen alten Fotos und anderen Unterlagen aus über hundert Jahren Fabbenstedter Schulgeschichte.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 324.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]