Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen

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Gebäude der Fakultät in der Kopernikusstraße, Aachen (die sog. ICT Cubes, fertiggestellt im Jahr 2015)

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik wurde im Jahr 1961 als eigenständige Fakultät der RWTH Aachen eingerichtet, indem die betreffenden Lehrstühle und Institute aus der Fakultät für Maschinenwesen herausgelöst wurden.

Die Aufgaben der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik in Forschung und Lehre werden heute (2015) von über 30 Professuren wahrgenommen. Im Wintersemester 2014/2015 verzeichnete die Fakultät über 4000 Studierende[1].

Traditionell wirbt die Fakultät sehr hohe Summen an Drittmitteln ein; in den Jahren 2011 bis 2013 hat sie z. B. in ihrem Fachgebiet bundesweit den größten Anteil an DFG-Fördergeldern erhalten[2].

Arbeitsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Institute und Lehrstühle der Fakultät bilden vier Forschungsschwerpunkte:

Ausstattung und Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fakultät unterhält ein Reinraumlabor der ISO-Klasse 5/6, das auch von anderen Bereichen der Hochschule genutzt wird[4]. Den Wissenschaftlern ist außerdem das Ernst Ruska-Centrum zugänglich, das an der RWTH sowie am Forschungszentrum Jülich hochauflösende Elektronenmikroskope unterhält.

Mit dem Forschungszentrum in Jülich arbeitet die Fakultät auch im Rahmen der Jülich Aachen Research Alliance (JARA) zusammen.

Seit 2016 besteht eine enge Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik.

Studiengänge und Studienabschlüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Fakultät können folgende Studienabschlüsse erworben werden:

Die Fakultät bietet sowohl die standardmäßigen Studiengänge im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik an als auch interdisziplinäre Studiengänge (Wirtschaftsingenieurwesen und Technikkommunikation; Stand: 2015). Neben Ingenieuren werden auch Lehrkräfte für Berufskollegs ausgebildet[5].

Aufgrund der durch den Bologna-Prozess angestoßenen Veränderungen gibt es den Abschluss Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) seit ca. 2014 nicht mehr.

Lehrende und Alumni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Norbert Gilson, Walter Kaiser: Elektrizität, Energie, Information – die Geschichte der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der RWTH Aachen. In: Band 6 von Aachener Beiträge zur Wissenschafts- und Technikgeschichte des 20. Jahrhunderts. Verlag für Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik, Diepholz 2010, ISBN 3-9281-8689-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zahlenspiegel RWTH Aachen, S. 37@1@2Vorlage:Toter Link/www.rwth-aachen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Förderatlas 2015 der DFG; S. 160
  3. Forschungsschwerpunkte der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
  4. http://www.accent.rwth-aachen.de/
  5. Beschreibung der Lehramtsstudiengänge auf der Website der Fakultät
  6. http://www.awk.nrw.de/akademie/klassen/naturmedizin/ordentliche-mitglieder/engl-walter-l.html