Falkbeer-Gegengambit

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Die Grundstellung des Falkbeer-Gegengambits nach 2. … d7–d5

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Das Falkbeer-Gegengambit ist eine Eröffnungsvariante im Schach. Es entwickelt sich aus dem Königsgambit, benannt nach Ernst Falkbeer. In den ECO-Codes wird es unter C31 und C32 klassifiziert.

Das Gegengambit entsteht nach den Zügen:

1. e2–e4 e7–e5 2. f2–f4 d7–d5

Anstatt den angebotenen Bauern auf f4 zu schlagen, bietet Schwarz selbst einen Bauern, um den weißen Figuren wichtige Felder zu nehmen und die Initiative zu ergreifen. Die Auffassung Siegbert Tarraschs, mit dieser scharfen Form der Ablehnung werde das Königsgambit nachhaltig widerlegt, konnte sich nicht durchsetzen.

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptvariante ergibt sich nach:

  • 3. e4xd5 e5–e4, das eigentliche Gambit. Der vorgeschobene Bauer auf e4 unterbindet die natürliche Entwicklung des weißen Königsspringers, weswegen der Weiße am besten versucht, mit 4. d2–d3 die schwarze Zentrumsstellung aufzulösen.
  • 3. e4xd5 c7–c6, das Nimzowitsch-Gegengambit
  • Bei 3. e4xd5 e5xf4 geht das Spiel nach 4. Sg1–f3 durch Zugumstellung in die „moderne Verteidigung“ des Königsspringergambits über.

Hüten muss sich Weiß vor dem Schlagen des Bauern auf e5 im dritten Zug:

  • 3. f4xe5? verliert sofort wegen Dd8–h4+, nach 4. g2–g3 gewinnt Schwarz mit Dh4xe4+ einen ganzen Turm. Nach 4. Ke1–e2 Dh4xe4+ 5. Ke2–f2 Lf8–c5+ gewinnt Schwarz durch 6. d4 Lxd4+ die Dame (6. Kg3 führt zum Matt).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]