Fast-Casual-Restaurant

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Ein Fast-Casual-Restaurant ist ein Restaurant, das durch frische Produkte und einen schnellen, reduzierten Service charakterisiert wird. Es verbindet eine hohe Produktqualität und die Frische der Fullservice-Systemgastronomie mit der Geschwindigkeit der Quickservice-Systemgastronomie und rechtfertigt so einen höheren Preis gegenüber anderen Unternehmen der Systemgastronomie. Häufig werden die Gerichte beim so genannten Front Cooking vor den Augen der Gäste zubereitet. Der Bestell- und Bezahlvorgang findet in der Regel an der Theke statt. Die Angebotspalette ist häufig klein und an einem Produkt oder einer Länderküche ausgerichtet. Viele Gastronomen bieten ihre Produkte auch zum Mitnehmen an oder liefern diese direkt nach Hause. Bekannte Restaurantketten im Fast-Casual-Segment sind Chipotle und Qdoba,[1] Marktführer in Deutschland ist Vapiano.[2]

Das Konzept des Fast Casual Dining wurde in den 1990er Jahren in den Vereinigten Staaten erfunden, bis es in den 2000er Jahren zum Mainstream wurde. Geprägt wurde der Begriff durch Paul Baron, der das Phänomen in seinem Buch The Chipotle Effect beschreibt. In Deutschland wurde es mit Vapiano im Jahr 2002 erstmals eingeführt und verbreitet sich seitdem stetig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Forbes.com: How The Fast Casual Segment Is Gaining Market Share In The Restaurant Industry. Abgerufen am 22. Februar 2016.
  2. Impulse.de: Fast Casual Dining: Neue Spieler drängen in Vapianos Wachstumsmarkt. Abgerufen am 22. Februar 2016.