Feedlot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Feedlot in Texas

Ein Feedlot oder Feedyard ist ein Fressplatz, der dazu ausgelegt ist, Schlachtvieh, hauptsächlich Rinderherden, zu füttern und zu mästen.

Umsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Art des Mastbetriebs wird hauptsächlich in den USA betrieben, und zwar auf den Great Plains oberhalb des Ogallala-Aquifers. Hier konzentriert sich ein Großteil der Feedlots mit mehr als 16 000 Mastplätzen. Zum Teil benötigen Feedlots eine staatliche Erlaubnis aufgrund der hohen Gülleproduktion in der Umgebung.

Vertikal integrierte agrarindustrielle Unternehmen leiten überwiegend solche Betriebe. So hat das Unternehmen Monfort of Colorado (in der Zwischenzeit Teil von ConAgra Foods) drei Feedlots mit einem Investitionsvolumen von 800 Mio. $: In jeweils 1 mal 1/2 Meilen großen Freiluftgehegen, die auf insgesamt 225 000 Tiere ausgelegt sind, werden pro Jahr ca. 500 000 Bullen in drei bis vier Monaten schlachtreif gemästet. Diese Tiere brauchen auf Weiden normalerweise drei Jahre um schlachtreif zu werden.

Zunächst werden die Kälber auf Feldern auf 300 kg gemästet, bis sie in die Feedlots gelangen, um dort eine spezielle Ernährung zu erhalten, eine Silage, die aus Heu, Mais, Sorghum und anderem Getreide, Sojabohnen, Zuckerrübenresten, Baumwollsamenmehl, Mineralien und Abfallprodukten der Lebensmittelindustrie besteht. Diese wird vorgewärmt, damit die Tiere möglichst wenig Energie verbrauchen. Die Energiedichte lässt das Vieh 180 kg an Gewicht zunehmen.

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Industrialisierte Landwirtschaft in den USA. Rindfleischproduktion in Colorado. FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, 1994, 16 min.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Feedlot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]