Feldherr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Feldherr oder Heerführer bezeichnet man den Oberbefehlshaber und höchsten Militärangehörigen im Krieg.[1]

Nach Carl von Clausewitz bezeichnet man als Feldherr den „an der Spitze eines gesamten Krieges oder eines Kriegstheaters stehenden General“.

Stellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Feldherr steht der politischen Spitze gegenüber und ist ihr unterstellt. Da die von ihm allein verantworteten militärischen Entscheidungen Konsequenzen haben, wird von ihm auch in hohem Maße Einsicht in die höheren Staatsverhältnisse verlangt.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • im Frieden Planung militärischer Optionen für politische Konflikte
  • im Krieg die Wiederherbeiführung politischer Lösungen durch Zerschlagung der militärischen Handlungsfähigkeit des Gegners

Im Einzelnen sind seine Aufgaben:

Feldherren in der Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clausewitz erwähnt auch den Unter-Feldherren, der sich jedoch bereits im starken Maße vom Feldherren unterscheidet, da er viele Entscheidungen nicht mehr alleinverantwortlich zu tragen hat. Damit wird die Trennungslinie zum Feldherren eindeutig der zufallenden Verantwortung zugeschrieben.

Da Politik und Militär in der Geschichte nicht immer strikt getrennt waren, sind auch einige Politiker und Monarchen, die im Kriegsfalle ihre Armeen befehligt haben, den Feldherren zuzurechnen.

Bekannte Feldherren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste von Militärs, Kategorie:Militärperson

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden online: Feldherr und Heerführer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Feldherr – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen