Felsenmeer

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Als Felsenmeer werden allgemein zahlreiche umfangreiche Stein- oder Felsansammlungen und -landschaften bezeichnet.[1][2] Der Begriff „Felsenmeer“ wird im Volksmund also unabhängig von der jeweiligen Entstehung und Ausprägung verwendet. Es kann sich bei den derart benannten Geotopen unter anderem um Blockhalden, Blockströme, eingestürzte Höhlensysteme oder um größere Ansammlungen markanter Felsen handeln.

In den Geowissenschaften ist „Felsenmeer“ ein Synonym für Blockmeer, d. h. eine dichte Blockansammlung, die auf Flächen mit geringer Neigung autochthon durch Verwitterung entstanden ist.[3]

In vergangenen Jahrhunderten wurden sie mancherorts als Steinbrüche genutzt. Heute stehen viele Felsenmeere unter Naturschutz und gelten zugleich als touristische Anziehungspunkte.[4]

Zu den Felsenmeer genannten Felslandschaften gehören:

in Deutschland:

Mit der Bezeichnung Felsenmeer im Zusammenhang stehen:

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Felsenmeer. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 6, 1908, S. 406 (zeno.org).
  2. Felsenmeer. In: Der kleine Brockhaus: Handbuch des Wissens in einem Band. Ausgabe 2 Auflage. F.A. Brockhaus, 1930.
  3. Wolf Tietze und Ernst Weigt: Westermann Lexikon der Geographie. Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1968, S. 460.
  4. Z.B. Blockmeer Oberes Rollwassertal bei Bad Wildbad. 23. Mai 2011, abgerufen am 23. Februar 2018. oder Károly Henrich: Das Odenwälder Felsenmeer und das „vergessene“ Naturschutzgebiet Felsberg. Kobra, Kassel 2008.