Ferma (Griechenland)

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Ferma
Φέρμα
Ferma (Griechenland) (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat GriechenlandGriechenland Griechenland
Region Kreta
Regionalbezirk Lasithi
Gemeinde Ierapetra
Gemeindebezirk Ierapetra
Ortsgemeinschaft Agios Ioannis
Geographische Koordinaten 35° 1′ N, 25° 51′ OKoordinaten: 35° 1′ N, 25° 51′ O
Höhe ü. d. M. 25 m
Einwohner 532 (2011[1])
LAU-1-Code-Nr. 7202010205
Blick auf den östlichsten Teil Fermas, im Hintergrund die Ausläufer der Thripti-Berge
Blick auf den östlichsten Teil Fermas, im Hintergrund die Ausläufer der Thripti-Berge

Ferma (griechisch Φέρμα (f. sg.)) ist ein Küstendorf auf der griechischen Insel Kreta. Der 532 Einwohner[1] zählende Ort gehört zur Ortsgemeinschaft Agios Ioannis in der Gemeinde Ierapetra.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferma befindet sich an der Südostküste Kretas nahe der engsten Stelle der Insel, circa 10 km östlich der Stadt Ierapetra. Südlich der Thripti-Berge gelegen, befindet sich das Dorf auf etwa 25 m über dem Meeresspiegel. Es erstreckt sich weitgehend in West-Ost-Richtung entlang der Straße von Ierapetra nach Makrys Gialos.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Fischbecken vom Ende der römischen Zeit befindet sich auf dem Kap westlich des Strandes von Kakia Skala. Seine genaue Funktionsweise ist noch nicht geklärt.[2]

Ferma wurde 1961 als Siedlung der damaligen Landgemeinde Agios Ioannis anerkannt. Mit der Gemeindereform 1997 erfolgte die Eingemeindung nach Ierapetra.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ferma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2. Jane Francis: A Re-Evaluation of Rock-Cut Fish Installations in Roman Crete. In: Creta Antica. Nummer 11, 2010, S. 255–278.
    Nikos Mourtzas: Fish tanks of eastern Crete (Greece) as indicators of the Roman sea level. In: Journal of Archaeological Science. Band 39, Nummer 7, 2012, S. 2392–2408.
  3. Κεντρική Ένωση Δήμων και Κοινοτήτων Ελλάδας (ΚΕΔΚΕ), Ελληνική Εταιρία Τοπικής Ανάπτυξης και Αυτοδιοίκησης (Ε.Ε.Τ.Α.Α.) (Hrsg.): Λεξικό Διοικητικών Μεταβολών των Δήμων και Κοινοτήτων (1912–2001). Band 1 (Τόμος Α, α–κ), Athen 2002, ISBN 960-7509-47-1, S. 27.