Filmarchiv

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter einem Filmarchiv (auch: Filmothek) versteht man eine Sammlung von Filmen, oft mit dem Ziel, ältere und seltene Filme über längere Zeit hinweg auch für ein künftiges Publikum zu bewahren.

Da Filmmaterial aus Acetylcellulose, wie es seit Ende der 1920er Jahre verwendet wird, bei unsachgemäßer Lagerung dem Verfall preisgegeben ist, liegt ein besonderer Schwerpunkt bei der Filmarchivierung auf der Archiv-Technik. Ein anderer wichtiger Arbeitsbereich ist die Filmrestaurierung, d. h. die Wiederherstellung der verloren gegangenen Originalversion von Filmen, von denen nur noch Negative bzw. Kopien existieren, welche durch langjähriges Abspielen, Beschädigungen, Risse, Schnitte usw. unvollständig geworden sind.

Wenn ein Filmarchiv seine Bestände über diese Arbeitsbereiche hinaus auch der Öffentlichkeit zugänglich macht – dies ist bei fast allen modernen Filmarchiven der Fall – spricht man von einer Kinemathek.

Wichtige moderne Filmarchive[Bearbeiten]

Siehe auch: Kinemathek

Historische Filmarchive[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Rolf Aurich und Ralf Forster (Hg.): Wie der Film unsterblich wurde. Vorakademische Filmwissenschaft in Deutschland. edition text + kritik, München 2015. (v.a. der Teil "Filmarchive und Sammlungen", S. 27-96)
  • Friedrich Terveen: Filmarchivierung für Forschung und Lehre. Erste Überlegungen und Ansätze 1895-1932, in: Jahrbuch „Der Bär von Berlin“, hrsg. v. Verein für die Geschichte Berlins, 22. Jahrgang, Berlin 1977.
  • Friedrich Terveen: Filmarchivierung für Forschung und Lehre. Zur Entwicklung in Deutschland von 1932 bis 1970, in: Jahrbuch „Der Bär von Berlin“, hrsg. v. Verein für die Geschichte Berlins, 23. Jahrgang, Berlin 1978.

Weblinks[Bearbeiten]