Florian Prey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Florian Prey (* 1959 in Hamburg) ist ein lyrischer Bariton.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prey kam als Sohn des Baritons Hermann Prey und seiner Frau Barbara, geb. Pniok, zur Welt. Er hat an der Musikhochschule München bei Hanno Blaschke studiert. Sein Debüt gab er als Graf in Franz Schrekers Der ferne Klang am Teatro La Fenice in Venedig. Dort sang er auch den Jesus in der ersten szenischen Aufführung der Johannes-Passion. Florian Prey war Mitglied der Wiener Kammeroper, wo er den Silvio in George Taboris Inszenierung des Bajazzo von Ruggiero Leoncavallo gab.

Prey ist Mitglied des nach ihm benannten ensemble baroque florian prey, das sich der Musik des 17. und des 18. Jahrhunderts widmet. Er hat bei verschiedenen Fernseh-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen mitgewirkt. Seit 2006 leitet er das 1981 von seinem Vater ins Leben gerufene Musikfestival Herbstliche Musiktage Bad Urach. In Gauting bei München ist er Künstlerischer Leiter des Kleinen Sommerfestivals in der Remise Schloss Fußberg.

2010 erhielt Florian Prey für sein künstlerisches Schaffen den Günther-Klinge-Preis der Gemeinde Gauting.

CDs mit Florian Prey (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

veröffentlicht auf dem CD-Label Orplid Schallträger

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]