Fränkische Landgans

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Fränkische Landgans[1]
Fränkische Landgans
Herkunft Franken, Deutschland
Standard
Gewicht
  • Ganter: 5 bis 6 kg
  • Gans: 4 bis 5 kg
Farbenschläge blau
Ringgröße 22 mm
Bruttrieb vorhanden (Selbstbrüter)
Legezeit Februar/März –?
Legeleistung
  • 20 Stück
  • Mindesteigewicht: 140 g
  • Eierschalenfarbe: weiß
Liste von Gänserassen

Die Fränkische Landgans, auch Frankengans genannt, ist eine mittelgroße Gänserasse aus Franken.

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fränkische Landgans zeichnet sich durch gute Fleischqualität und Daunenreichtum aus, außerdem ist sie sehr genügsam und braucht, wenn sie genügend Weidefläche hat, nur wenig zusätzliches Futter. Wer fränkische Landgänse an seinem Haus hält, braucht auch keinen Wachhund, da die Fränkische Landgans wachsamer ist als so mancher Wachhund. Die Frankengans gehört zu den flugfähigeren Rassen, das heißt, sie fliegt auch mal über einen Gartenzaun. Die Tiere dieser Rasse sind frühreif, so dass man schneller nachzüchten kann als bei anderen Rassen. Die Weibchen legen 2–3 Mal im Jahr ein Gelege mit je 10–15 Eiern, und brüten dieses sehr zuverlässig aus.

Die Fränkische Landgans wiegt etwa 5–7 kg.

Nur der blaue Farbenschlag ist durch den Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) anerkannt. Es gibt aber auch graue, gescheckte und schimmelfarbige Tiere.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fränkische Landgans wird schon lange auf fränkischen Höfen in den Auen und auf Flussinseln des Mains gehalten und war auch an der Saale als Martins- und Weihnachtsgans weit verbreitet. Eine Nachzucht dieser Weidegänse wurde 2002 zur Sichtung bei der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover vorgestellt. Die Gänserasse ist seit 2004 anerkannt. Seit 2012 existiert ein Erhaltungszuchtring.

Weiterführende Literatur und Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Kleintier-Züchter: GeflügelZeitung. Ausgabe 24/2004. Deutscher Bauernverlag
  • Fritz Schöne: Fränkische Landgänse: Neue „alte“ Rasse erfreut sich zunehmender Beliebtheit. In: Geflügelzeitung. Nr. 24, 2008, S. 4–5 (PDF-Dokument online [abgerufen am 6. Dezember 2011]).
  • Uwe Ruhl: Fränkische Landgänse: Erfolgsgeschichte einer alten Rasse. In: Geflügelzeitung. Nr. 17, 2011, S. 10–12 (PDF-Dokument online [abgerufen am 6. Dezember 2011]).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fränkische Landgans. Eintrag im Geflügel-Lexikon der Geflügelzeitung. Hobby- und Kleintierzüchter Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Berlin
  2. Fränkische Landgänse@1@2Vorlage:Toter Link/www.entente-ee.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 21 kB), www.entente-ee.com
  3. Ruhl, S. 10

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]