Frank Mouris

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Frank Mouris (* 6. September 1944 in Key West, Florida) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Animator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mouris studierte Architekturwissenschaft an der Harvard University, Grafikdesign an der Yale University und Spielfilmproduktion am American Film Institute. Im Jahr 1966 heiratete er Caroline Ahlfors, die wie er am AFI studierte. Gemeinsam gründeten sie 1972 die Filmproduktionsfirma Frank Films und produzierte und drehten ihren ersten experimentellen Kurzfilm Frank Film, der über zwei parallel laufende Tonspuren und Bildcollagen das Leben von Frank Mouris rekapituliert. Frank Film wurde 1974 mit einem Oscar in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm ausgezeichnet und 1996 als „besonders erhaltenswert“ in das National Film Registry aufgenommen. Zudem erhielt er 1973 den Cristal d’Annecy auf dem Festival d’Animation Annecy. Mit Frankly Caroline übertrugen die Mouris’ 2000 das Konzept von Frank Film auf Caroline Mouris.

Nach dem Oscargewinn folgten weitere experimentelle Animationsfilme, darunter zwei Dokumentarfilme in Stop-Motion, sowie mit Anfängerglück 1986 auch ein Langspielfilm. Zudem animierten sie Werbefilme für Levis Shirts (1980)[1] und PETA und arbeiteten für die Sesamstraße, MTV, Nickelodeon u.a. als freie Mitarbeiter.[2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1973: Frank Film
  • 1973: Tennessee Sampler[3]
  • 1975: Coney
  • 1975: Screentest
  • 1978: Impasse
  • 1978: And Then…
  • 1979: LA LA, Making It in L.A.
  • 1986: Anfängerglück (Beginner’s Luck)
  • 1990: They Came from Outer Space, Folge: Tennessee Lacey (TV-Serie, nur Animationssequenz)
  • 2000: Frankly Caroline
  • 2006: Radiant City (nur Animation)

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Mouris. In: Jeff Lenburg: Who’s who in animated cartoons. Applause, New York 2006, S. 251–252.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Übersicht über alle Werbeaufträge (Memento vom 8. September 2006 im Internet Archive)
  2. Vgl. Heather Kenyon: On Winning an Oscar… Animation World Magazine, Nr. 4.1, April 1999.
  3. Vgl. dartmouth.edu; PDF, S. 7.