Franz Heinrich Schröter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Franz Heinrich Schröter (* 28. Mai 1835 in Birkenfeld im Kreis Rastenburg; † 1911 ebenda) war Jurist und Mitglied des Deutschen Reichstags und des Preußischen Abgeordnetenhauses.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schröter besuchte das Gymnasium in Dessau und studierte von 1856 bis 1858 an der Universität Jena und von 1858 bis 1859 an der Universität Berlin Rechtswissenschaften. 1857 wurde er Mitglied des Corps Thuringia Jena.[1] 1859 trat er in den Justizdienst beim Stadtgericht in Berlin ein, 1864 wurde er Gerichtsassessor, 1867 Kreisrichter in Eberswalde und später dort Amtsgerichtsrat. Von 1877 bis 1879 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für Ober- und Nieder-Barnim.[2] Weiter war er Mitglied des Kreistages für den Kreis Ober-Barnim und des Kirchenrats der St. Johannes-Gemeinde in Eberswalde, der Kreissynode Eberswalde-Freienwalde, des Kreissynodalvorstandes und der Provinzial-Synode der Provinz Brandenburg. Von 1881 bis 1884 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Regierungsbezirk Potsdam 5 Oberbarnim und die Liberale Vereinigung.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kösener Korpslisten 1910, 129, 383
  2. Mann, Bernhard (Bearb.) : Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867-1918. Mitarbeit von Martin Doerry, Cornelia Rauh und Thomas Kühne. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 354 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe Kühne, Thomas : Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867 – 1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten. Düsseldorf : Droste Verlag, 1994, S. 191 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 6)