Franz Hohmann Porzellanfabrik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Oberhausener Porzellanfabrik GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1868
Auflösung 1909
Sitz Oberhausen, Düsseldorf, Deutschland
Mitarbeiterzahl

etwa 350 (1890)

Branche Porzellan

Die Franz Hohmann Porzellanfabrik war ein Porzellan herstellendes Unternehmen in Oberhausen.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1866 kauften die Brüder Franz (* 1816 in Düsseldorf) und Joseph Hohmann (* 1821 in Düsseldorf) eine Fabrik für feuerfeste Steine („Eintracht“) in Oberhausen. Das Unternehmen nahm 1868 als Oberhausener Porzellanfabrik die Produktion von Porzellan auf. 1883 beschäftigte die Oberhausener Porzellanfabrik Gebr. Hohmann 240 Mitarbeiter. Um 1890 waren es bereits 350 Arbeiter. 1893 war F. Luckas Geschäftsführer und die Oberhausener Porzellanfabrik Franz Hohmann beschäftigte 330 Arbeiter. 1900 erfolgte der Verkauf der Ware durch die Porzellanhandlung Franz Anton Hohmann in der Düsseldorfer Altstadt, Flinger Straße 20. 1906 firmierte das Unternehmen als Franz Hohmann Oberhausener Porzellanfabrik GmbH. Die Fabrik war Mitglied des Verbandes keramischer Gewerke und wurde 1900 als Mitglied der Vereinigung Deutscher Porzellanfabriken (VDP) aufgeführt. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung[2] vom 18. März 1909 wurde die Firma aufgelöst.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Franz Hohmann Porzellanfabrik stellte weiße und dekorierte Gebrauchsgeschirre aller Art her. Verkauft wurden die Waren im Inland und Übersee, mit Ausnahme von Nordamerika.

Fabrikmarke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pressmarke: VDP-Monogramm im Kreis mit der Zahl 14 darunter (lt. Adressbuch der Keram-Industrie 1910).
  • Blaue Monogrammmarke: H mit zwei waagerechten Verbindungsstrichen und darunter noch ein kurzer Strich, wobei der erste senkrechte Strich des H unten länger ist (FH).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Vershofen: Handbuch des Verbandes deutscher Porzellangeschirrfabriken GmbH. S. 13. 1922.
  • Hans Seeling: Düsseldorfer Heimatblätter Das Tor. Heft 6/1972. Düsseldorfer Porzellanfabriken, S. 270–271
  • Adressbuch der Keramindustrie 1910. S. 81, Der Sprechsaal, Müller & Schmidt, Coburg.
  • Adressbuch der Keramindustrie 1893. S. 64, Der Sprechsaal, Müller & Schmidt, Coburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adressbuch der keramischen industrie. Müller, 1906, S. 82.
  2. Sprechsaal, Band 42 Müller, 1909, S. 241.