Frischwasserstation

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Frischwasserstation mit Plattenwärmetauscher an einem Schichtenspeicher

Eine Frischwasserstation dient zur Erhitzung von Wasser, z. B. für Duschen, Baden oder Waschen, um bei installiertem Energiespeicher eines zentralen wassergeführten Heizsystems z. B. Schichtladespeicher Warmwasser aus Trinkwasser zu erzeugen.

Um die Wärme vom Heizwasser, von innerhalb des Speichers auch zur Trinkwassererwärmung verwenden zu können, braucht man eine Frischwasserstation. Hierbei wird mit einem Wärmetauscher aus dem Heißwasserspeicher, entweder über einen Plattenwärmeübertrager oder über eine Heizwendel im Speicher, kaltes Trinkwasser im Durchlaufprinzip erwärmt. Dadurch wird eine Trennung von Trinkwasser vom Heizwasserkreis erreicht, da das Wasser innerhalb vom Schichtladespeicher als Heizwasser zur Raumheizung dient.

Bei dieser Form der Trinkwassererwärmung enthält nur das nachfolgende angeschlossene Rohrleitungssystem bis zur Zapfstelle und ggf. die Zirkulationsleitung Warmwasser. Hierbei ist die Gefahr einer Legionellenbildung durch Reduzierung der Warmwassermenge auf das notwendige Minimum erheblich reduziert.

Wird die Frischwasserstation in den Speicher integriert, so spricht man auch von einem Frischwasserspeicher.

Eine besondere Form der Frischwasserstation gewinnt zunehmend an Bedeutung die Wohnungsstation, zentrale Erwärmung und dezentrale Trinkwassererwärmung über ein in die Wohnungsstation integrierte Frischwasserstation erlaubt eine hygienisch optimierte Trinkwassererwärmung in großen weit verteilten Systemen, z. B. Hochhaus oder Mehrfamilienhaus.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fachkunde Installations- und Heizungstechnik, Europa Lehrmittel, 5. Auflage von 2014, ISBN 978-3-8085-1527-3, S. 564–565

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]