Furggeltihorn

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Furggeltihorn
Güferhorn, Furggeltihorn, Zervreilahorn und Pizzo Cassinello (v.l.n.r) aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees

Güferhorn, Furggeltihorn, Zervreilahorn und Pizzo Cassinello (v.l.n.r) aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees

Höhe 3'043 m ü. M.
Lage Kanton Graubünden, Schweiz
Gebirge Adula-Alpen
Dominanz 0,84 km → Schwarzhorn
Schartenhöhe 160 m ↓ Güferlücke
Koordinaten 724707 / 15495946.53439.06433043Koordinaten: 46° 32′ 3″ N, 9° 3′ 51″ O; CH1903: 724707 / 154959
Furggeltihorn (Graubünden)
Furggeltihorn
Erstbesteigung R. Liefmann und Helene Eichler, 2. September 1913
Normalweg Vom Furggelti
Steinmännchen am Furggeltihorn, im Hintergrund Güferhorn und Läntahorn

Steinmännchen am Furggeltihorn, im Hintergrund Güferhorn und Läntahornbdep2

Logo von Valserwasser. Das Landschaftsbild zeigt Zervreilahorn, Furggeltihorn und Güferhorn (v.l.n.r.), aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees, allerdings spiegelverkehrt (vergleiche oberes Bild).

Logo von Valserwasser. Das Landschaftsbild zeigt Zervreilahorn, Furggeltihorn und Güferhorn (v.l.n.r.), aufgenommen von der Staumauer des Zervreilasees, allerdings spiegelverkehrt (vergleiche oberes Bild).bdep3

Das Furggeltihorn ist ein Berg südwestlich von Vals im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von 3'043 m ü. M. Im Süden bricht der Gipfel in einer 200 m hohen Steilwand zum Güfergletscher ab. Im Norden besitzt der Berg breite Hänge, die ein ideales Skigelände darstellen. Am nordwestlichen Fuss des Berges befindet sich die Länta-Hütte vom Schweizer Alpen-Club (SAC). Das Furggeltihorn ist zusammen mit Zervreilahorn und Güferhorn auf der Etikette des Valserwassers abgebildet (siehe Bild in der Infobox).

Lage und Umgebung[Bearbeiten]

Das Furggeltihorn gehört zur Güferhorn-Fanellhorn-Gruppe, einer Berggruppe der Adula-Gruppe in den Adula-Alpen. Der Berg befindet sich vollständig auf Gemeindegebiet von Vals. Das Furggeltihorn wird im Westen durch das Läntatal und im Osten durch das Canaltal eingefasst.

Zu den Nachbargipfeln gehören das Zervreilahorn im Norden, das Fanellhorn im Osten, Güferhorn, Läntahorn und Schwarzhorn im Süden und Pizzo di Cassimoi und Pizzo Cassinello im Westen. Im Süden befindet sich der Güfergletscher.

Talort ist Vals, häufige Ausgangspunkte der Zervreilasee und die Länta-Hütte.

Routen zum Gipfel[Bearbeiten]

Sommerrouten[Bearbeiten]

Über Furggelti[Bearbeiten]

  • Ausgangspunkt: Länta-Hütte (2'090 m) oder Zervreilasee (1'862 m)
  • Via: Furggelti (2'761 m) über die Steinplatten des Nordrückens zum Gipfelkamm
  • Schwierigkeit: T4
  • Zeitaufwand: 3½ Stunden von der Länta-Hütte oder 4½ vom Zervreilasee (1¼ Stunden vom Furggelti)

Über den Westhang[Bearbeiten]

  • Ausgangspunkt: Länta-Hütte (2'090 m)
  • Schwierigkeit: WS
  • Zeitaufwand: 2½ Stunden

Über die Südkante[Bearbeiten]

  • Ausgangspunkt: Zervreilasee (1'862 m) oder Länta-Hütte (2'090 m)
  • Via: Güferlücke
  • Schwierigkeit: ZS
  • Zeitaufwand: 4½ Stunden vom Zervreilasee oder 3¼ Stunden von der Länta-Hütte (1¼ Stunden von der Güferlücke)

Über die Südostwand[Bearbeiten]

  • Ausgangspunkt: Zervreilasee (1'862 m) oder Länta-Hütte (2'090 m)
  • Via: Güferlücke
  • Schwierigkeit: WS
  • Zeitaufwand: 4¾ Stunden vom Zervreilasee oder 4 Stunden von der Länta-Hütte (2 Stunden von der Güferlücke)

Winterrouten[Bearbeiten]

Von der Länta-Hütte[Bearbeiten]

  • Ausgangspunkt: Länta-Hütte (2'090 m)
  • Via: Lampertsch Alp (1'980 m), Schambrina, Furggelti
  • Expositionen: NW, W
  • Schwierigkeit: WS
  • Zeitaufwand: 3½ Stunden
  • Alternative: Direkter Aufstieg (nur bei sicheren Verhältnissen)

Vom Zervreilasee[Bearbeiten]

  • Ausgangspunkt: Berggasthaus Zervreila (1'840 m)
  • Via: Blachtenalp, Furggelti
  • Expositionen: N
  • Schwierigkeit: WS
  • Zeitaufwand: 4 Stunden

Panorama[Bearbeiten]

Hochauflösendes 360°-Panorama vom Furggeltihorn

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernard Condrau: Clubführer, Bündner Alpen, Band II (Bündner Oberland und Rheinwaldgebiet) 4. Auflage. Verlag des SAC, 1981, ISBN 3-85902-025-0, S. 222–224.
  • Vital Eggenberger: Skitouren Nordbünden. Verlag des SAC, 2008, ISBN 978-3-85902-270-6, S. 315–316.
  • Fabian Lippuner, David Coulin: Alpinwandern/Gipfelziele, Graubünden Nord. Verlag des SAC, 2013, ISBN 978-3-85902-341-3, S. 202.
  • Landeskarte der Schweiz. Blatt 1253 Olivone, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2001.
  • Landeskarte der Schweiz. Blatt 1254 Hinterrhein, 1:25000, Bundesamt für Landestopographie, Ausgabe 2001.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Furggeltihorn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien