Günter Christmann

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Günter Christmann (* 29. November 1942 in Schrimm) ist ein deutscher Free Jazz-Posaunist, Bassist, Cellist sowie Komponist und Multimedia-Dramaturg.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christmann spielte seit Ende der 1960er Jahre in der internationalen Free Jazz-Szene, war als Posaunist u.a. Mitglied der Ensembles von Rüdiger Carl und Peter Kowald, arbeitete längere Zeit im Duo mit dem Schlagzeuger Detlef Schönenberg und von 1973 bis 1986 im Globe Unity Orchestra. In den frühen 1970er Jahren entstanden erste Aufnahmen für das Freejazzlabel FMP. Später spielte er auch mit Maarten Altena und Michel Waisvisz. 1979 gründete er das bis heute bestehende Projekt Vario, ein Improvisationsensemble in wechselnden Besetzungen, u.a. mit Phil Minton, Maggie Nicols, Sven-Åke Johansson, Christian Munthe, Thomas Lehn, Alexander Frangenheim, Axel Dörner. Von 1987 bis 1994 war er Mitglied in Wolfgang Fuchs´ King Übü Orchestra. Unter dem Namen Carte Blanche trat er mit Bassist Torsten Müller auf.

Christmann betätigt sich auch als Dramaturg auf dem Gebiet des Musiktheaters, besonders des Tanztheaters, (u.a mit Pina Bausch und Elisabeth Clark), mit multimedialen Darstellungsformen sowie mit experimentellen Musikfilmen.

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufnahmen als Leader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufnahmen mit dem Globe Unity Orchestra[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Improvisations (Japo, 1977)
  • Compositions (Japo, 1979)
  • Intergalactic Blow (Japo, 1982)
  • 20th Anniversary (FMP, 1986)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]