Gabriele Seifert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gabriele Seifert (2009)

Gabriele Seifert (* 23. April 1959 in Bad Rothenfelde) ist eine deutsche Künstlerin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gabriele Seifert begann in Münster zunächst an der WWU ein Philosophiestudium, ab 1979 studierte sie Kunst bei Wolfgang Kliege und dem Maler Ulrich Erben, Meisterschülerin 1984. Nach Abschluss des Studiums zog sie 1986 nach Köln und war 1990 Gast in der Videoklasse von Nam June Paik an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1982 wird ihr Werk in Einzel- und Gruppenausstellungen national und international ausgestellt. Sie ist Mutter zweier Kinder.

Sie arbeitet mit den Medien Malerei, Collage, Fotografie und Video.[1] Einzelarbeiten inszeniert sie oft zu komplexen Rauminstallationen. Inhaltlich greift sie in ihren Arbeiten kulturelle Stereotype auf. Diese werden ästhetisch so transformiert und umgedeutet, dass hinter den vordergründigen Erscheinungen Aspekte des Numinosen spürbar werden.

Die Künstlerin lebt in Köln.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Wartenden, Dia-Malerei-Installation
  • Nadeln in Ketten, Performance-Abende
  • up-Pferd-down, Videoband und Gemälde
  • in-Körper-out, Dia-Video-Installation
  • Tre anziane signore a passegio, Video-Malerei
  • Stehen-fallen-Häuser-Serie, Malerei, Video, Installationen

Auszeichnungen und Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985 Förderpreis des Fördervereins der Kunstakademie Münster
  • 1991 Prix Club Monte Veritá et Ars, 12 Videofestival Locarno
  • 1992 Prix Lago Maggiore, 13. Videofestival Locarno
  • 2002 3. Marler Video-Installations-Preis
  • 2003 Arbeitsstipendium, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop

Werke in öffentlichen Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mário Caeiro, Arte na Cidade-História Contemporânea, Lissabon 2014, ISBN 978-989-644-282-8
  • Gabriele Seifert Video-Baby, in: Nam June Paik There is no rewind button for life, Kunsthalle Bremen 2006/07, ISBN 978-3-8321-7780-5
  • Deutsche Video-Kunst 2000–2002, Ausstellungskatalog, Hrsg.: Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Uwe Rüth, Marl 2002
  • Dagmar Streckel Zur Installation „in-Körper-out“ von Gabriele Seifert, in Topos -inszenierte Raumerfahrung, Ausstellungskatalog Grassimuseum Leipzig, Hrsg.: Kulturamt der Stadt Leipzig, Leipzig 1993
  • Bernd Growe in Tiefgang - Bildräume im Schloßbunker, Hrsg.: Roland Scotti, Jan Winkelmann, Mannheim 1992, ISBN 3-927595-20-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gabriele Seifert im ZKM Karlsruhe. Abgerufen am 14. Mai 2016.