Galanteriewaren

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Deutscher Galanteriewaren-
Laden um 1901
Paavo Nurmi in seinem Galanteriewaren-Geschäft, 1939

Galanteriewaren, von französisch galanterie, „Liebenswürdigkeit“, ist eine veraltete Bezeichnung für modische Accessoires.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Galanteriewaren zählen Modeschmuck (Bijouterie) und kleinere modische Gebrauchsgegenstände wie Parfümfläschchen (Öl­flakons) – sie wurden früher manchmal an einem Kettchen getragen –, Puderdosen, auffällige Knöpfe, Armbänder, Schnallen, Tücher, Schals, Bänder, Fächer usw.

Der finnische Leichtathlet Paavo Nurmi war ein bekannter Galanteriewarenhändler, ebenso Franz Kafkas Vater Hermann.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Galanteriewaren. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 7, Leipzig 1907, S. 260 (online).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

WiktionaryWiktionary: Galanteriewaren – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zu Kafkas Vater: Hellmuth Karasek: Soll das ein Witz sein? Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 5. Auflage. Wilhelm Heyne Verlag, München 2014, Seite 115. ISBN 978-3-453-41269-9.