Galatea-Effekt

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Der Galatea-Effekt ist eine Unterkategorie des Pygmalion-Effekts. Zurückführen lässt sich diese Abgrenzung auf Dov Eden, der sich mit einer Übertragung des Pygmalion-Effektes auf den betrieblichen Kontext beschäftigte. Er ging davon aus, dass die Erwartungen, die Vorgesetzte bezüglich ihrer Mitarbeiter haben, deren Leistungen und Vorankommen stark beeinflussen. Zusätzlich lässt sich ein Effekt der Erwartungen der Vorgesetzten auf die Erwartungen der Mitarbeiter bezüglich ihrer eigenen Fähigkeiten finden. Bei positiven Erwartungen des Vorgesetzten steigt so die Selbstwirksamkeitserwartung. Dies wird als Galatea-Effekt bezeichnet. Im Gegensatz zum Pygmalion-Effekt stehen hier die eigenen Erwartungen und nicht die eigenen Leistungen oder die Erwartungen des Vorgesetzten im Vordergrund. Ein Galatea-Effekt ist auch ohne einen Pygmalion-Effekt denkbar (indem die Erwartungen bei den Mitarbeitern gegenüber sich selbst erhöht werden.)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dov Eden: Pygmalion in Management: Productivity as a Self-Fulfilling Prophecy. In: The Academy of Management Review. Band 16, 1991. S. 209–212