Garderobenmarke

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Eine Garderobenmarke wird in öffentlichen Garderoben bei der Abgabe von Mänteln, Jacken oder sonstigen Oberbekleidungsstücken zur Aufbewahrung herausgegeben. Auch für Kopfbedeckungen, Schirme oder Taschen finden die Marken Verwendung.

Garderobe mit Garderobenmarken

In der Regel besteht die Garderobenmarke aus Metall, Kunststoff, Pappe oder Papier und ist mit einer Nummer gekennzeichnet. Die Nummer bezeichnet den Garderobenhaken, an dem die abgegebenen Bekleidungsstücke aufbewahrt werden. Ist der Garderobenhaken gerade nicht in Benutzung, kann die Garderobenmarke an dem Haken aufgehängt werden. Garderobenmarken sind meist so klein, dass sie leicht in Hosen- oder Handtaschen aufbewahrt werden können, jedoch größer als beispielsweise Münzen, um leicht wiedergefunden zu werden.

Gegen Vorlage der Garderobenmarke können die aufbewahrten Kleidungsstücke später wieder herausverlangt werden. Rechtlich handelt es sich um eine Inhaberkarte.[1][2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paul Dienstag, Alexander Elster: Handbuch des Deutschen Theater- Film- Musik- und Artistenrechts. Springer-Verlag, 2013, S. 507.
  2. Strafgesetzbuch : Leipziger Kommentar ; §§ 242 bis 262. Band 8. De Gruyter, 2010, S. 121, § 242, Randziffer 163.