Freier Gelenkkörper

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Klassifikation nach ICD-10
M24.0- Freier Gelenkkörper
ICD-10 online (WHO-Version 2016)

Ein Freier Gelenkkörper (lateinisch: Corpus liberum, Plural Corpora libera)[1], auch Arthrolith (altgriechisch ἄρθρον árthron „Gelenk“ und altgriechisch λίθος lithos „Stein“) oder Gelenkmaus (lat. Mus articularis) ist ein aus Knorpel, Knochen oder der inneren Gelenkhaut (Synovialis) bestehender, frei beweglicher Körper in einem Gelenk.

Bei einer so genannten Gelenkmaus besteht keinerlei Verbindung zum Ablöseherd – die Gelenkmaus kann sich frei im Gelenk bewegen. Je nach Größe und Lage einer Gelenkmaus kann es zu Einklemmungen und Gelenkblockierungen kommen. Das Leitsymptom der Einklemmung, oft unter plötzlich auftretender absoluter Gelenksperre, nennt man auch „Maussymptom“.

Als Ursache der Ablösung kommen in Frage:

Gelenkflächendefekte, die durch die Gelenkmäuse entstanden sind, nennt man auch „Mausbett“. Besonders häufig ist das Kniegelenk betroffen. Eine Gelenkmaus kann durch Röntgenbild, Kernspintomographie oder Arthroskopie diagnostiziert werden.

Zur Therapie:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 259. Auflage Gruyter, 2002. ISBN 3-11-017213-5
  • Roche Lexikon Medizin, 4. Auflage Urban & Fischer Verlag, München 1984/1987/1993/1999
  • Roche Lexikon Medizin, 5. Auflage Urban & Fischer Verlag, München 2003. ISBN 3-437-15150-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch), 266. Auflage, Berlin/Boston 2014, ISBN 9783110339970, Seite 419
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