Freier Gelenkkörper

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Klassifikation nach ICD-10
M24.0- Freier Gelenkkörper
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Ein Freier Gelenkkörper, auch Arthrolith (altgriechisch ἄρθρον árthron „Gelenk“ und altgriechisch λίθος lithos „Stein“) oder Gelenkmaus (lat. Mus articularis) ist ein aus Knorpel, Knochen oder der inneren Gelenkhaut (Synovialis) bestehender, frei beweglicher Körper in einem Gelenk.

Bei einer so genannten Gelenkmaus besteht keinerlei Verbindung zum Ablöseherd – die Gelenkmaus kann sich frei im Gelenk bewegen. Je nach Größe und Lage einer Gelenkmaus kann es zu Einklemmungen und Gelenkblockierungen kommen. Das Leitsymptom der Einklemmung, oft unter plötzlich auftretender absoluter Gelenksperre, nennt man auch „Maussymptom“.

Als Ursache der Ablösung kommen in Frage:

Gelenkflächendefekte, die durch die Gelenkmäuse entstanden sind, nennt man auch „Mausbett“. Besonders häufig ist das Kniegelenk betroffen. Eine Gelenkmaus kann durch Röntgenbild, Kernspintomographie oder Arthroskopie diagnostiziert werden.

Zur Therapie:

Literatur[Bearbeiten]

  • Pschyrembel Klinisches Wörterbuch, 259. Auflage Gruyter, 2002. ISBN 3-11-017213-5
  • Roche Lexikon Medizin, 4. Auflage Urban & Fischer Verlag, München 1984/1987/1993/1999
  • Roche Lexikon Medizin, 5. Auflage Urban & Fischer Verlag, München 2003. ISBN 3-437-15150-9

Weblinks[Bearbeiten]

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