Genfluss

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Genfluss bezeichnet in der Evolutionsbiologie den Austausch genetischen Materials zwischen zwei Populationen einer Art bzw. innerhalb einer Population. Auch zwischenartlicher Genfluss ist nachgewiesen, wenn sich Arten genetisch noch nicht weit entfernt haben, etwa zwischen Neandertaler und Homo sapiens.[1][2]

Wird der Genfluss verhindert, z. B. durch geographische Isolation, so entwickeln sich die Populationen unterschiedlich. Es kann zu einer allopatrischen Artbildung kommen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Seyffert (Hrsg.): Lehrbuch der Genetik. 2. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin, 2003, S. 496 ff., ISBN 3-8274-1022-3

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ewen Callaway: Early European may have had Neanderthal great-great-grandparent. Auf: nature.com vom 13. Mai 2015, doi:10.1038/nature.2015.17534
  2. Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt. Auf: mpg.de vom 22. Juni 2015, mit einer Abbildung des Unterkiefers Oase 1