Georg Friedrich Kaulfuß

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Georg Friedrich Kaulfuß (* 8. April 1786 in Leipzig; † 9. Dezember 1830 in Halle (Saale)) war ein Botaniker.[1] [2]

Sein Vater Christian Friedrich war beider Rechte Doktor, seine Mutter Catharina Elisabeth, eine geborene Grosser. Bis zum 15. Lebensjahr wurde er durch Hauslehrer unterrichtet.

1812 entdeckte er in der Steiermark Oreoweisa bruntonii. Er beschrieb Grimmia elongata. 1816 promovierte er in Halle zum Dr. jur. et phil.

Er wurde 1816 Privatdozent, 1823 a.o. und 1828 o. Professor der Botanik. Am 20. März 1819 (Matrikel-Nr. 1134) wurde er mit dem Beinamen Magus zum Mitglied der Leopoldina gewählt.[3]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Enumeratio filicum: quas in itinere circa terram legit cl. Adalbertus de Chamisso adjectis in omnia harum plantarum genera permultasque species non satis cognitas vel novas animadversionibus. Carl Cnobloch, Leipzig 1824 (Archive)
  • Erfahrungen über das Keimen der Charen. Carl Cnobloch, Leipzig 1825 (Google Books)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bullmann: Denkwürdige Zeitperioden der Universität zu Halle; S. 326
  2. Frahm, Eggers: Lexikon deutschsprachiger Bryologen, Band 2, S. 231
  3. Mitgliedseintrag von Georg Friedrich Kaulfuss bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 4. August 2017.