Gerd Schinkel

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Gerd Schinkel (* 1950 in Glückstadt an der Elbe) ist ein deutscher Journalist und Liedermacher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerd Schinkel kam 1958 nach Bonn, studierte Jura und absolvierte ein journalistisches Volontariat an einer Zeitung in Kornwestheim. 1982 wurde er Nachrichtenredakteur beim Hörfunk des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart, 1985 Politikredakteur beim Hörfunk des Westdeutschen Rundfunks Köln. Später war er Hörfunkkorrespondent in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn.[1]

Als Liedermacher orientierte er sich ab 1970 an amerikanischen Singer-Songwritern. 1978 wurde der mit der LP Kein Grund zur Aufregung bekannt. Sie enthielt das Lied Besonderer Katastrophen-Einsatzplan, das vor allem in der Interpretation durch die Gruppe Saitenwind bekannt wurde und in der Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland beliebt war.[2][3] In den 1990er Jahren schrieb er Lieder im Stil von John Hiatt.[1]

Später arbeitete er als Planer, Moderator, Kommentator und Musiker.[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Kein Grund zur Aufregung (LP)
  • 1980: Abrechnung (LP)
  • 1982: Liederbuch mit Überlebensliedern (LP)
  • Alles wie gehabt (CD)
  • Sie ging einfach rüber (CD)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Beifall für den Kölner Liedermacher Gerd Schinkel (NOZ 6.3.2011). Abgerufen am 18. Dezember 2018.
  2. Gerd Schinkel, Sänger eigener Lieder. Abgerufen am 18. Dezember 2018.
  3. Abgedruckt in: Bremer Liederbuch für AKW-Gegner (1979), S. 158f