Geschicklichkeit

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Geschicklichkeit ist die Fähigkeit, bei der Aufgaben durch Konzentration, Geduld, Schnelligkeit und Bewegung oft durch Feinmotorik gelöst werden.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Definitionsversuche berücksichtigen entweder die menschlichen Eigenschaften, die zur Geschicklichkeit notwendig sind oder die hierfür eingesetzten Körperteile. Geschicklichkeit ist ein Grad der Mühelosigkeit, Geschwindigkeit und Genauigkeit motorischer Handlungen.[1] Sie äußert sich in feinmotorischen Bewegungen der Hände, Füße oder des Kopfs.[2] Geschicklichkeit ist mithin die Fähigkeit, mit distalen Körperteilen zielmotorische Handlungen durchführen zu können, wobei die Stabilität des Rumpfes und der proximalen Gelenke gewährleistet ist.[3] Geschicklichkeit lässt sich durch Übung, Spiel, Routine und allmähliche Erhöhung der Schwierigkeitsstufe verbessern.

Beruf und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschicklichkeit ist eine Eigenschaft, die sowohl im Beruf als auch in der Freizeit gebraucht wird. Insbesondere Feinmechaniker, Goldschmiede, Kunsthandwerker, Werkzeugmacher, Zahntechniker, Zauberer und andere gewerblich-technische Berufe gehören zu einer Klasse von Berufen, bei denen die handwerkliche Geschicklichkeit einen wesentlichen Anteil der Berufsfähigkeit ausmacht.[4] In der Freizeit kommt es auf Geschicklichkeit etwa bei Hausarbeit, beim Heimwerken und bei der Gartenarbeit an. In vielen Sportarten ist Geschicklichkeit erforderlich. Geschicklichkeitsspiele trainieren Motorik, Feinmotorik, koordinative Fähigkeiten oder Bewegungskoordination. Mangelnde Geschicklichkeit kann zu Fehlern führen, so etwa im Beruf zu Fehlproduktion oder in der Freizeit zu Haushaltsunfällen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl Biederstaedt, Kritische Studie über Wesen und Theorie der Geschicklichkeit, Diss., 1942

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Geschicklichkeit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. James Drever/Werner D. Fröhlich, Wörterbuch zur Psychologie, 1970, S. 115
  2. Kurt Meinel/Günter Schnabel, Bewegungslehre – Sportmotorik, 2007, S. 222
  3. Renata Horst, Motorisches Strategietraining und PNF, 2005, S. 5
  4. Felix Rauner/Lars Heinemann/Andrea Maurer/Li Ji/Zhiqun Zhao, Messen beruflicher Kompetenzen, Band III, 2011, S. 36