Gesellschaft für Analytische Philosophie

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Die Gesellschaft für Analytische Philosophie e.V. (GAP) ist eine philosophische Gesellschaft, deren Zweck die Förderung und Vermittlung Analytischer Philosophie im deutschsprachigen Raum ist. Sie ist institutionelles Mitglied der European Society for Analytical Philosophy (ESAP).

Die GAP wurde 1990 in Berlin gegründet und hat zurzeit (2013) über 1000 Mitglieder.[1] Sie ist nach der Deutschen Gesellschaft für Philosophie die zweitgrößte philosophische Gesellschaft im deutschsprachigen Raum und die größte Gesellschaft für analytische Philosophie in Europa. Ehrenmitglieder der GAP sind Günther Patzig (seit 1997), Hans Albert (seit 2003), Erhard Scheibe (seit 2003) und Georg Meggle (seit 2006).

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungspräsident war von 1990 bis 1994 Georg Meggle. Ihm folgten Julian Nida-Rümelin (1994–1997), Carlos Ulises Moulines (1997–2000), Ansgar Beckermann (2000–2006), Thomas Spitzley (2006–2012) und Achim Stephan (2012–2015) im Amt des Präsidenten. Seit 2015 ist Thomas Grundmann Präsident der Gesellschaft für analytische Philosophie.

Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtigste Aktivität der GAP ist die Organisation und Durchführung eines alle drei Jahre stattfindenden internationale Kongresses für analytische Philosophie, die die Bekanntheit der analytischen Philosophie und den Austausch unter analytischen Philosophen fördern sollen, Folgende Konferenzen fanden bisher statt: GAP.1 (1991), GAP.2 (1994), GAP.3 (1997), GAP.4 (Bielefeld 2000), GAP.5 (Bielefeld 2003). GAP.6 (Berlin 2006), GAP.7 (Bremen 2009), GAP.8 (Konstanz 2012).

Seit 1994 wird im Rahmen der GAP-Kongresse der Wolfgang-Stegmüller-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der analytischen Philosophie vergeben, der nach dem deutsch-österreichischen Philosophen Wolfgang Stegmüller benannt ist. Weiterhin vergibt sie ebenfalls im Rahmen der GAP seit dem Jahr 2000 den vom ontos-verlag gestifteten ontos-Preis für unveröffentlichte Monographien aus dem Bereich Ontologie oder Metaphysik und seit 2009 den nach Gottlob Frege benannten Frege-Preis der Gesellschaft für Analytische Philosophie für herausragende Leistungen einer deutschsprachigen Philosophin oder eines deutschsprachigen Philosophen auf dem Gebiet der Analytischen Philosophie. Zudem schreibt die Gesellschaft gemeinsam mit der Zeitschrift Grazer Philosophische Studien jährlich einen Essaypreis für Studierende und Postgraduierte aus.

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesellschaft kooperiert mit den philosophischen Fachzeitschriften Dialectica Erkenntnis, Facta Philosophica, Grazer Philosophische Studien und Logical Analysis and History of Philosophy. Kooperierende Philosophie Gesellschaften im Ausland sind die Österreichische Ludwig-Wittgenstein-Gesellschaft, die European Society for Analytical Philosophy, die Polnische Gesellschaft für Logik und Wissenschaftstheorie und die Italienische Gesellschaft für Analytische Philosophie.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Website der Gesellschaft für analytische Philosophie e.V."