Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung

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Basisdaten
Titel: Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung
Abkürzung: UVPG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland             
Rechtsmaterie: Besonderes Verwaltungsrecht, Umweltrecht
Fundstellennachweis: 2129-20
Ursprüngliche Fassung vom: 12. Februar 1990
(BGBl. I S. 205)
Inkrafttreten am: 21. Februar 1990
bzw. 1. August 1990
Neubekanntmachung vom: 24. Februar 2010
(BGBl. I S. 94)
Letzte Änderung durch: Art. 2 G vom 8. September 2017
(BGBl. I S. 3370, 3376)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
16. September 2017
(Art. 4 G vom 8. September 2017)
GESTA: N033
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist ein Gesetz in der Bundesrepublik Deutschland. Es regelt die Prüfung der Umweltverträglichkeit bei Vorhaben, die aufgrund ihrer Art, ihrer Größe oder ihres Standortes erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben können.

Zweck dieses Gesetzes ist es sicherzustellen, dass bei bestimmten öffentlichen und privaten Vorhaben sowie bei bestimmten Plänen und Programmen zur wirksamen Umweltvorsorge nach einheitlichen Grundsätzen,

  • die Auswirkungen auf die Umwelt im Rahmen von Umweltprüfungen (Umweltverträglichkeitsprüfung und Strategische Umweltprüfung) frühzeitig und umfassend ermittelt, beschrieben und bewertet werden,
  • die Ergebnisse der durchgeführten Umweltprüfungen bei allen behördlichen Entscheidungen über die Zulässigkeit von Vorhaben und bei der Aufstellung oder Änderung von Plänen und Programmen so früh wie möglich berücksichtigt werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hoppe / Beckmann: UVPG. Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung. Kommentar, 4. Auflage 2012, Verlag Carl Heymanns, ISBN 978-3-452-27505-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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