Glenallachie

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Glenallachie
Glenallachie Distillery - geograph.org.uk - 741359.jpg
Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 27′ 21,3″ N, 3° 13′ 39,1″ WKoordinaten: 57° 27′ 21,3″ N, 3° 13′ 39,1″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Pernod Ricard
Gegründet 1967
Gründer Mackinlay McPherson Ltd.
Architekt William Delmé Evans
Wasserquelle Burn Water
Washstill(s) 2 × 36.369 l
Spiritstill(s) 2 × 23.911 l
Produktionsvolumen 2.800.000 l

Glenallachie ist eine Whiskybrennerei bei Aberlour, Banffshire, Schottland, Großbritannien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glenallachie wurde 1967 von Mackinlay McPherson Ltd. - einem Tochterunternehmen der Scottish & Newcastle Breweries Ltd. - gegründet. William Delmé Evans war der Architekt. 1985 wurden Glenallachie und die Brennerei Isle of Jura an Invergordon Distillers verkauft. 1987 wurde Glenallachie geschlossen nachdem schon zwei Jahre lang nicht mehr produziert wurde. 1989 übernahmen Campbell Distillers (Pernod Ricard) die Brennerei, erhöhten die Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier und nahmen die Produktion wieder auf.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt vom Burn Water (Quellen vom Ben Rinnes). Das Malz kommt von fremden Mälzereien. Die Brennerei verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (9,5 Tonnen) aus Edelstahl und sechs Gärbottiche (wash backs) (je 60.000 l). Destilliert wird in zwei wash stills (je 36.369 l) und zwei spirit stills (je 23.911 l), die durch Dampf erhitzt werden.

Abfüllungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glenallachie ist vor allem Bestandteil der bekannten Blends Clan Campbell und House of Lords. Als Original-Abfüllung kam im Jahr 2005 ein Single Malt aus dem Jahr 1989 in der Cask Strength Edition von Chivas Brothers heraus.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Charles MacLean (Hrsg.): Whisky. World Guide, Regions, Distillers, Malts, Blends, Tasting Notes. Dorling Kindersley, London et al. 2008, ISBN 978-0-7566-3349-3.
  • Walter Schobert: Das Whiskylexikon. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2003, ISBN 978-3-596-15868-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Glenallachie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien