Grafeld

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Grafeld
Gemeinde Berge
Koordinaten: 52° 37′ 27″ N, 7° 40′ 28″ O
Höhe: 36 m ü. NN
Fläche: 19,92 km²
Einwohner: 751 (24. Aug. 2016)
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 49626
Vorwahl: 05435

Grafeld ist Ortsteil der Gemeinde Berge in der Samtgemeinde Fürstenau im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafeld liegt am nordwestlichen Rand der Ankumer Höhe auf einer Höhe von etwa 30 bis 35 m ü. NN. Etwa 3 Kilometer nördlich von Grafeld befindet sich das Naturschutzgebiet Hahnenmoor. Östlich schließt sich der Börsteler Wald an. Nachbarorte sind im Norden Herzlake, im Osten Berge, im Süden Bippen und im Westen die Gemeinden Wettrup und Dohren.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herz-Jesu-Kirche in Grafeld

Grafeld wurde erstmals in einer Urkunde als Grafle erwähnt, deren Entstehung in den Zeitraum zwischen 1260 und 1270 fällt.

Am 1. Juli 1972 wurde Grafeld in die Gemeinde Berge eingegliedert.[1] Bis dahin gehörte der Ort als Gemeinde zum Landkreis Bersenbrück.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)

Einwohnerentwicklung 1821–2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Bevölkerungsdichte
1821 493 35 EW/km²
1848 595 30 EW/km²
1871 455 23 EW/km²
1885 476 24 EW/km²
1905 517 26 EW/km²
1925 585 30 EW/km²
1933 626 31 EW/km²
1939 624 31 EW/km²
1946 906 46 EW/km²
1950 843 43 EW/km²
1956 728 37 EW/km²
1961 732 38 EW/km²
1970 758 38 EW/km²
1999 862 43 EW/km²
2005 901 45 EW/km²
2008 876 44 EW/km²

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner Grafelds sind überwiegend römisch-katholisch.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 254.