Zum Inhalt springen

Grafschaft Cadore

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tallandschaft Cadore

Die Grafschaft Cadore ist eine historische Grafschaft in der Tallandschaft Cadore im norditalienischen Venetien.

Die Grafschaft Cadore gelangte 973 nach dem Tod Kaiser Ottos I. als Cadobertal an das Hochstift Freising.[1] Ein Jahrhundert später stand es unter der Herrschaft von Kärnten und dem Fürstpatriarchat Aquileia. Nach dem Ende des Patriarchats von Aquileia übernahm die Republik Venedig 1420 die Herrschaft. Im Jahr 1510 wurde die Grafschaft von der Republik Venedig annektiert.

Auf dem Wiener Kongress im Jahr 1815 wurde das Gebiet dem Königreich Lombardo-Venetien zugeordnet.

  • Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 111.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. RI IV,2,2 n. 699, Friedrich I., 1159 (um April 12/14), in der Pfalz zu Modena : Regesta Imperii. Abgerufen am 31. Mai 2020.