Gruppenarbeit (Didaktik)

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Die Gruppenarbeit in der Didaktik ist eine zeitlich befristete Zusammenarbeit einer Gruppe von Schülern (oft drei bis sechs) oder Teilnehmern an einer Schulung mit dem Zweck der kommunikativen und kooperativen Lösung von Aufgaben oder Problemen. Ein bekannter Begründer und Theoretiker dieses Ansatzes war Hugo Gaudig.

Klientel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gruppenarbeit ist didaktisch nach Adressat zu unterscheiden, ob sich ein Angebot, eine Einheit, ein Inhalt, ein Thema an bestimmte Klientel wendet.

Orientiert an den Zielgruppen werden folgende Kategorien unterschieden:

Diese Art der Gruppenarbeit soll aggressives Verhalten unterdrücken und soll den Teilnehmern beibringen, mit Kritik umzugehen. Die soziale Kompetenz wird also hierbei geschult.

Vorbereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durchführende Lehrperson muss die Ziele und Aufträge, eventuell auch Bewertungskriterien zuvor im Plenum erläutern. Schriftliche Arbeitsaufträge und vorbereitetes Material ist ebenso selbstverständlich wie ein Zeitplan.[1] Im Anschluss an die Gruppenarbeit kann optional eine Präsentation der Ergebnisse und Lösungen stattfinden.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meyer, H.: Unterrichtsmethoden, Bd. II: Praxisband, 12. Aufl., Berlin 2003, S. 270–277
  2. http://www.virtualuniversity.ch/didaktik/partnerarbeit_gruppenarbeit.html (Achtung: voller Werbung und zweifelhafte Quelle!)