Hackfrucht

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Als Hackfrüchte bezeichnet man Kulturpflanzen, die während des Wachstums mehrmaliges Bearbeiten durch Behacken des Bodens benötigen, damit er nicht verkrustet und möglichst wenige Beikräuter wachsen. Zu den landwirtschaftlichen Hackfrüchten werden auch die Feldfrüchte gezählt, bei deren Aussaat die Abstände zu den benachbarten Pflanzen nicht eingehalten werden konnten und die nachträglich, per Hacke vereinzelt werden mussten, wie etwa beim Mais bevor es maschinelle Maisleger gab oder die Zuckerrübe vor der Einführung der Dippelmaschine.

Diese mehrmalige Bearbeitung des Bodens ist nötig, da Hackfrüchte zunächst nur relativ langsam wachsen und daher leicht von schnell wachsenden Wildkräutern überwuchert werden. Heute werden die Unkräuter meist maschinell durch eine Hackmaschine oder durch Herbizide (chemische Mittel) entfernt. Letzteres ist im ökologischen Anbau und in der Permakultur nicht möglich.

Der Anbau von Hackfrüchten lohnt diesen höheren Arbeitsaufwand, da sie große Erträge bringen.

Zu den Hackfrüchten zählen:

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