Hans Herbert Hartwieg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hans Herbert Hartwieg (* 25. Juli 1922 in Hamburg) ist ein deutscher zeitgenössischer Maler. Er lebt und arbeitet in Prien am Chiemsee. Hartwieg hat sich im Laufe seiner künstlerischen Tätigkeit allmählich der konkreten Kunst angenähert und sieht sich heute als einer ihrer konsequentesten Vertreter.

Nach einem Studium der Philosophie und einer Tätigkeit als Zimmermann in Hamburg arbeitete er in Köln zunächst mit einem Dozenten der Kunstgewerbeschule, dann mit einem freien Grafiker in deren grafischen Werkstätten. Auf der Europäischen Akademie für Bildende Kunst in Trier vertiefte er seine Neigung zur freien Malerei, die dann zur konkreten Kunst führte.

In einem Katalog des Museum Modern Art wird Hartwieg als ein Künstler der konkreten Kunst im weitesten Sinne bezeichnet. Er hat sich jedoch inzwischen auch einer sehr streng konstruktiven Ausprägung zugewandt.

Zunehmend gestaltet er seine Arbeiten mit künstlichem Licht, bis hin zu Lichtobjekten mit rotierenden LEDs.

Nach eigener Aussage lehnt er nichtssagende Werkbezeichnung wie „o.T.“ (ohne Titel) ab und wählt dabei oft „bildhafte Titel“ ohne sichtbaren Bezug zu der Arbeit, wie er sagt „nur um den Kindern einen Namen zu geben“.

Durch Ausstellungen in seiner Umgebung sowie im Arabellapark in München, im Museum Modern Art in Hünfeld bei Fulda, im Dogenpalast in Genua, im Kunstpalast in Krakau, im Kunstzentrum in Posen, in Warschau und St. Petersburg ist Hans Herbert Hartwieg bekannt. Hartwieg ist im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK). Seine Arbeiten befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]