Hans Weiler

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Hans N. Weiler (* 13. September 1934 in Krefeld) ist ein deutschstämmiger US-amerikanischer Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist emeritierter Professor der Stanford University für Erziehungswissenschaft und Politikwissenschaft (1965–1993) sowie emeritierter Professor für Vergleichende Politikwissenschaft.[1] Seit dem 14. Oktober 1993 war er erster Rektor der neuen Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Gesine Schwan wurde am 11. Oktober 1999 seine Nachfolgerin.

Nachdem ein vom Land eingesetzter Expertenrat 2001 die Entwicklungsplanung der Universität Wuppertal besonders kritisch beurteilt hat, setzte Ministerin Behler Weiler als Mediator ein. Sein Reformkonzept aus Juli 2002 schlug die Umwidmung zahlreicher Professuren und die Gründung einer neuen Fakultät für Bildungsforschung vor.[2] 2003 wurden die ersten drei Professuren in der neuen Fakultät ausgeschrieben.[3]

Hans N. Weiler wurde für sein Engagement in den Aufbaujahren der Viadrina 1999 das Kommandeurskreuz des Verdienstordens der Republik Polen und 2001 das Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.[4] Er ist seit 2002 Ehrendoktor der Universität. Am 12. Juni 2012 erhielt Weiler den Verdienstorden des Landes Brandenburg.[5]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Preisgeld der Gewinner schrumpft Spiegel Online, 22. Oktober 2007.
  2. Schwieriger Umbau: Hochschulreform kommt je nach Standort sehr unterschiedlich voran. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Juli 2002, Ressort Nordrhein-Westfalen, S. 38.
  3. Christian Peiseler: Früh vor die Klasse. In: Rheinische Post. 8. Juli 2003.
  4. Presseinformation (Memento vom 25. November 2004 im Internet Archive) Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).
  5. Ex-Rektor der Viadrina erhält Verdienstorden des Landes Brandenburg