Hans Rettenbacher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johann-Anton (Hans) Rettenbacher (* 16. September 1939 in Wien; † 19. Dezember 1989) war österreichischer Jazzbassist und -cellist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Rettenbacher studierte Musikwissenschaft und besuchte die Berklee School of Music in Boston. In den späten 1950ern spielte u. a. bei Gerd Dudek und Manfred Schoof, anschließend mit Stan Getz in Skandinavien (1960) und mit Friedrich Gulda.

Nach dem Besuch der Oscar Peterson-Schule in Toronto spielte er mit dem Hans Koller-Quartett, Eric Dolphy, Fatty George, Rolf Kühn, Erwin Lehn, Don Ellis (JazzFest Berlin 1968) sowie ab 1968 im Dave Pike Set und anschließend mit Volker Kriegel. Daneben begleitete er aber (1969) auch Eugen Cicero, Jonny Teupen und Thelonious Monk.

1972 experimentierte er mit Paul und Limpe Fuchs sowie Gulda in der Gruppe Anima.

Anschließend spielte er mit Heinz von Hermann und Ronnie Stephenson im Trio und leitete ein eigenes Quartett mit u. a. Joe Nay. Rettenbacher war auch als Produzent und Arrangeur tätig - beispielsweise steuerte er bei Kollers mehrstimmigem Soloprojekt von 1966 einen Klavierpart bei.

In den Jahren vor seinem Tod nahm er sich der jungen Salzburger Musikerszene an und gründete mit Christoph Wundrak (trp), Gottfried Stöger (sax), Christian Junger (bass), Robert Kainar (drums) und sich selbst am Klavier das Hans Rettenbacher Quintett.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Platten mit u. a. Vienna Jazz Workshop, Eugen Cicero, Leo Wright, Oscar Klein, Friedrich Gulda, dem Dave Pike Set, Volker Kriegel (Spectrum) sowie der Gruppe Anima.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]