Harald Tondern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Harald Tondern (* 29. Juni 1941 in Kupfermühle, Schleswig-Holstein) ist ein deutscher Jugendbuchautor und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tondern veröffentlichte schon während seiner Schulzeit erste Kurzgeschichten. Sein Abitur legte er in Itzehoe ab. Er studierte in Hamburg, Paris und Göttingen, zunächst Literaturwissenschaft, dann Volkswirtschaft. Heute lebt er als freier Autor und Schreibcoach in Hamburg und an der Nordsee. Neben Geschichten in Zeitschriften und Anthologien verfasste Tondern zahlreiche Romane und Hörspiele.

Tondern ist stark engagiert in der Lese- und Schreibförderung. Seine Lese- und Workshopreisen führten ihn bis nach Indien und Südafrika. Tondern ist ehrenamtlicher Geschäftsführer des Friedrich-Bödecker-Kreises in Hamburg e.V. Zu den meisten seiner Kinder- und Jugendromane gibt es Lehrerhefte von der Hamburger Literaturdidaktikerin Ingrid Röbbelen.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinderbücher
  • Heckenrosensommer, 1990
  • Der Fisch vor der Tür, 1994
  • Die Rache der Raben (zusammen mit Frederik Hetmann), 1995
Jugendbücher
  • Colombian Connection, 1979
  • Noah, 1983
  • Zeitsprung (zusammen mit Frederik Hetmann), 1984
  • Schöne Grüße aus der Zukunft (zusammen mit Frederik Hetmann), 1991
  • Die Falle, 1991
  • Kristian Menschenhelfer (zusammen mit Frederik Hetmann), 1993
  • Die Nacht, die kein Ende nahm (zusammen mit Frederik Hetmann), 1994
  • Giovanni, Aysche und andere (zusammen mit Ingrid Röbbelen), 1995
  • Auf Crash-Kurs (zusammen mit Ingrid Röbbelen), 1995
  • Der Einsatz, 1996
  • Das Pferd ohne Reiter (zusammen mit Frederik Hetmann), 1997
  • Eine Liebe in Nagasaki (zusammen mit Frederik Hetmann), 1998
  • Wehe, du sagst was, 2000
  • White Angel, 2000
  • Dichter leben – von Grimmelshausen bis Fontane (zusammen mit Frederik Hetmann und Ingrid Röbbelen), 2000
  • Dichter leben – von Rilke bis Grass (zusammen mit Frederik Hetmann und Ingrid Röbbelen), 2001
  • Jana und Ben oder Der Traum vom großen Geld, 2003
  • Party – alles inklusive, 2004
  • Mitschuldig? Die Geschichte eines Amoklaufs, 2005
  • Der Amsterdam-Trip, 2006
  • Dichter leben – 35 Portraits von Grimmelshausen bis Grass (zusammen mit Frederik Hetmann und Ingrid Röbbelen), 2008
  • Das Camp – Albtraum Bootcamp, 2010
  • Feierlaune – Eine Facebook-Party, 2013
Hörspiele
  • Die Nacht, die kein Ende nahm, 1996
  • Kurzschluss, 1997
  • Die Band, 2002
  • Das einsame Haus, 2006
Übersetzungen
  • Leonardo Wild: Unemotion, 1996
  • Janet Tashjian: Tage mit Eddy, 1999
  • Paul Many: Wie im falschen Film, 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]