Hartlaubgewächse

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Hartlaubgewächse sind immergrüne Bäume und Sträucher, die an periodische Trockenzeiten angepasst sind. Meist besitzen sie lederige, eingerollte oder nadelförmige Blätter, welche klein gehalten, steif und ziemlich langlebig sind. Zudem finden sich unter den Anpassungen an die Trockenzeit auch verschiedene Arten des Verdunstungsschutzes, wie eine Wachsschicht auf den Blättern oder ätherische Öle. Ein weiteres Merkmal ist die dicke Borke.

Sie kommen in Gebieten mit heißen, trockenen Sommern vor, z. B. im Mittelmeergebiet. Zu ihnen gehören Myrten, Pistazien, Rosmarin, Baumheide, Lorbeer, Oliven und Korkeichen. In ihrer Gesamtheit (ausgenommen Korkeichen) sind sie größtenteils in der Macchie (deutsch: „Dickicht, Gebüsch“) zu finden, eine Gebüschformation der Hartlaubvegetationszone.

Die Hartlaubgewächse haben, abhängig von ihrer Art, ein großes Wurzelsystem (Ausdehnung: 6-12 Meter), welches zur Aufnahme von genügend Nährstoffen aus dem nährstoffarmen Boden dient.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Westerman "Diercke Geographie", "2.5 Winterfeuchte Subtropen – Zone der Hartlaubgewächse" S. 137.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=infothek_artikel&extra=TERRA-Online%20/%20Realschule&artikel_id=108285&inhalt=klett71prod_1.c.154637.de (Zugriff am 6. Juni 2015)