Harvey Pekar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Harvey Pekar

Harvey Pekar (* 8. Oktober 1939 in Cleveland, Ohio; † 12. Juli 2010 in Cleveland Heights, Ohio[1]) war ein US-amerikanischer Comicautor. Harvey Pekar entwickelte in den 1960er Jahren die Idee, Comics über seinen eigenen Alltag zu schreiben und erfand damit ein neues Comic-Genre.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pekar arbeitete 35 Jahre lang als Archivar in einem Krankenhaus. Ende der 1950er Jahre schrieb er als Jazzkritiker für Magazine wie Down Beat, Jazz Review und verschiedene britische Jazz-Zeitschriften. In den 1960er Jahren lernte er den Künstler Robert Crumb kennen und entwickelte die Idee, Comics über seinen eigenen, wenig glamourösen Alltag zu schreiben. Er nannte ihn American Splendor. Er zeichnete nicht selbst, sondern konnte unter anderem seinen Freund Crumb sowie andere Zeichner dazu gewinnen.[2] Die Serie wurde nie übermäßig erfolgreich, gewann aber einen stabilen Kreis an Fans. In den späten 1980er Jahren brachte er es zu acht Auftritten in David Lettermans Show. Das Leben und das Werk von Pekar wurde von Shari S. Berman und Robert Pulcini 2003 unter dem Titel American Splendor verfilmt.

Harvey Pekar war mit der Autorin Joyce Brabner verheiratet. Gemeinsam mit ihr schrieb er Our Cancer Year, ein autobiografisches Buch über seinen Kampf gegen den Krebs. Darüber hinaus war Pekar auch als Jazzkritiker tätig.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Interview in zitty (Berliner Stadtmagazin), Nr. 23/2004, S. 44

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Famed Cleveland Comic Book Writer Harvey Pekar Dies (Memento des Originals vom 18. Juli 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fox43.com
  2. Andreas C. Knigge: Comics - Vom Massenblatt ins multimediale Abenteuer, S. 165. Rowohlt, 1996.
  3. The Harvey Awards. The Harvey Awards. Archiviert vom Original am 16. Juli 2010. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.harveyawards.org Abgerufen am 12. Juli 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]